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Flensburger Tageblatt

19. August 2017 | 21:31 Uhr

Handewitt : Alter Kirchenweg wird umgebaut

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Arbeiten in Handewitt dauern noch bis zu den Sommerferien.

Handewitt | Im Ortsteil Handewitt rollt der Verkehr in diesen Wochen etwas anders als sonst. Der Alte Kirchenweg wird umgebaut und kann derzeit nur in nördlicher Richtung befahren werden. Daran wird sich bis zum Ende der Sommerferien nichts ändern. „Die Baumaßnahme ist im Plan“, teilte Bürgermeister Thomas Rasmussen auf Anfrage mit. „Bis Ende August wird es mit der Fertigstellung aber noch dauern.“

Die jüngste Sitzung des Gemeinderats beschäftigte sich mit dem Alten Kirchenweg aufgrund eines formellen Akts. Die Kommune hatte knapp 30  000 Euro beim Schwarzdeckenunterhaltungsverband (SUV) beantragt und leitet diese nun an die WEG Flensburg-Handewitt weiter, unter deren Regie das Projekt realisiert wird.

Als nächstes ist die Schulstraße in Weding an der Reihe. Ursprünglich sollte zwischen der Grundschule und dem Gewerbegebiet „Heideland“ nur der Asphalt erneuert werden. Doch ein Ingenieur riet zu einer umfangreichen Sanierung. Für die geschätzten Kosten von 166  000 Euro werden Fördermittel beantragt. Die Umsetzung ist für die Sommerferien 2018 vorgesehen. Im nächsten Frühjahr sollen die Bürger zu einer Info-Veranstaltung eingeladen werden. Thomas Rasmussen hatte schon jetzt eine beruhigende Kunde für die Anwohner. „Beiträge werden nicht fällig“, sagte er. „Es handelt sich um keinen Ausbau, sondern nur um eine Sanierung.“

Laut Beschluss der Schulkonferenz wird an der Grundschule Handewitt vom Konzept des jahrgangsübergreifenden Lernens (JÜL) abgerückt und nach den Sommerferien wieder in herkömmlichen Jahrgangsklassen unterrichtet. Lange diskutiert wurde in diesem Zusammenhang über die Notwendigkeit von „schulischen Assistenzkräften“. Der Gemeinderat bewilligte nun 27 Wochenstunden für den Zeitraum von drei Jahren, um damit die Inklusion und leistungsschwächere Schüler zu unterstützen.

Die Kommunalwahl 2018 rückt näher. Der Gemeindewahlausschuss kam erstmals zusammen und teilte die zwölf Wahlbezirke wegen Umverteilungen in der Bevölkerung teilweise anders auf. In der laufenden Wahlperiode scheint noch der eine oder andere Paukenschlag denkbar. Thomas Rasmussen berichtete über eine mögliche größere Gewerbeansiedlung, die die Erweiterungsfläche des „Heidelands“ am Ochsenweg betreffen würde. Konkret wurde er nicht und verwies auf eine gemeinsame Tagung der Ausschüsse für Planung und Wirtschaft am 13. Juni.

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erstellt am 03.Jun.2017 | 13:39 Uhr

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