Alte Ölmühle: Die letzte Altstadt-Brache wird besiedelt

Altstadt-Brache: Auf dieser Fläche soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. Foto: jill van zoest
Altstadt-Brache: Auf dieser Fläche soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. Foto: jill van zoest

Zustimmung zur Bebauung an der Wilhelmstraße

shz.de von
30. Mai 2011, 05:33 Uhr

Flensburg | Eine der letzten Freiflächen in der östlichen Altstadt kann womöglich bald bebaut werden. Der Umwelt- und Planungsausschuss stimmte der nach mehreren Anwohnerprotesten geänderten Planung für die Freiflächen rund um die sanierte Ölmühle an der Wilhelmstraße jetzt einstimmig zu. Im Vergleich zu den Plänen aus dem Vorjahr haben die Investoren nach Gesprächen mit Anliegern und der Stadt ihre Bauabsichten modifiziert und reduziert. Die veränderte Planung für 40 Wohneinheiten sei mit den Nachbarn abgesprochen, sagte Planungschef Michael Draeger im Ausschuss.

In der nordwestlichen Ecke des Bereiches wird die Eckbebauung Wilhelmstraße / Am Margarethenhof zu einem geschlossenen Block erweitert. Ein weiteres Gebäude entsteht weiter südlich an der Wilhelmstraße; es bleiben jedoch Lücken, so dass man von der Straße aus die Ölmühle sehen kann. Ein weiterer Baukörper ist an der Ostseite der Fläche geplant; es hat jedoch einen Mindestabstand zu den Grundstücken an der Johannisstraße und ist auch niedriger als ursprünglich vorgesehen.

Ein weiteres, kleineres Gebäude ist im nordöstlichen Bereich des Bebauungsplanes eingeplant. Die Planung sei den Anwohnern vorgestellt worden und dort auf Zustimmung gestoßen, "da die überbaubaren Flächen verringert, die Riegelwirkung aufgehoben und die Gebäudehöhe (im Südosten) deutlich verringert wurde".

Die Pläne werden ausgelegt und müssen noch als Satzung beschlossen werden.

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