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Flensburger Tageblatt

23. November 2017 | 16:11 Uhr

Alsen fehlt es an Ingenieuren

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

von
erstellt am 17.Apr.2014 | 18:42 Uhr

Sowohl Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) als auch Stadtratsmitglied Peter Hansen (V) streben einen Dialog mit der Süddänischen Universität an (SDU) – mit dem Ziel, in Sonderburg das Angebot an Ingenieurausbildungen zu erweitern.

Um das Projekt anzukurbeln, schwebt dem Vorsitzenden von Venstre dabei unter anderem ein Ausbildungsfonds mit einem Volumen von 25 bis 40 Millionen Kronen vor. Bei „Dansk Industri“ in Nordschleswig (DI) stößt der Vorstoß auf ein begeistertes Echo.

„Der Ausbildungsfonds ist eine wirklich gute Idee – und zudem dringend notwendig. In Sonderburg, das mit Esbjerg die höchste Konzentration an Ingenieurunternehmen in Jütland aufweist, haben wir einen großen Bedarf an Arbeitskraft. Müsste ich schätzen, würde ich sagen, dass Sonderburger Unternehmen etwa 100 Ingenieure fehlen“, sagt Erling Duus, Vorsitzender von DI in Nordschleswig. Ihm zufolge hat „Dansk Industri“ schon früher in Verhandlungen mit SDU gestanden, was einen Ausbau der Zusammenarbeit angeht. Bislang ist das Anliegen jedes Mal am Geld gescheitert. „Die großen Unternehmen der Region können es sich nicht leisten, allein für eine ganze Fakultät aufzukommen – dazu sind sie auf Hilfe angewiesen. Die Summe, die Peter Hansen genannt hat, zeigt, dass man im Stadtrat darauf eingestellt ist zu handeln“, so Erling Duus. Auch das größte Unternehmen der Region, Danfoss, reagiert positiv. „Wir fördern prinzipiell alle Maßnahmen, die dazu beitragen, das fachliche Niveau in der Region zu erhöhen. Wir pflegen mit SDU bereits eine sehr gute Zusammenarbeit, und eine Erweiterung des Ausbildungsangebots mit Blick darauf, noch mehr kompetente Ingenieure auszubilden, wäre äußerst zweckdienlich – sowohl für Unternehmen wie das unsere als auch für den Lokalbereich“, sagt Pressechef Lasse Bastkjær Jensen.


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