Lions Club Flensburg : Alle Jahre wieder führen 24 Türchen zum Glück

Unermüdliche Löwen:  Der neue Präsident  Horst Süberkrüb (Mitte) mit  Jürgen Krüger, Hansheinrich Meier-Peter, Jörg Christiansen  und Knut Bendixen (v.l.).
Unermüdliche Löwen: Der neue Präsident Horst Süberkrüb (Mitte) mit Jürgen Krüger, Hansheinrich Meier-Peter, Jörg Christiansen und Knut Bendixen (v.l.).

Der Kalender ist da: 11 000 Exemplare gehen ab nächsten Donnerstag in den Verkauf

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16. November 2013, 07:38 Uhr

Die allein erziehende Mutter, die ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann. Der kleine Junge, der unter Dyskalkulie leidet. Die Obdachlosen, denen es an Geld für eine kleine Weihnachtsfeier mangelt. Ihnen allen und unzähligen anderen Menschen in Not konnte geholfen werden.

Möglich macht es der Verkauf des bald schon legendären Weihnachtskalenders der Lions, der Jahr für Jahr reißenden Absatz findet. Dieser hohen Akzeptanz haben die Flensburger „Löwen“ nun Rechnung getragen – und die Auflage um zehn Prozent auf 11 000 erhöht, bei einem stabilen Preis von fünf Euro. „Ich bin total begeistert, wie diese Aktion in Flensburg angenommen wird“, sagt der amtierende Präsident Horst Süberkrüb, den es vor fünf Jahren aus dem Rheinland an die Förde zog. Und sein Lions-Bruder Jörg Christiansen ergänzt: „Die Akzeptanz haut uns immer wieder um.“

Die Auflagensteigerung schlägt sich in weiteren Zahlen nieder: Es wird 16 Prozent mehr (414) Gewinne geben – im Gesamtwert von über 26 674 Euro (2012: 21 741 Euro). Die Zahl der Sponsoren ist auf 130 angewachsen. Sie spenden hochwertige Preise wie Flachbildfernseher, iPad, Notebook, Camcorder und einen Reisegutschein für 1500 Euro. Allein die Warengutscheine von Media-Markt, Citti-Park und Karstadt sind 3600 Euro wert. Beste Voraussetzungen also, dass der Kalender, der ein nächtliches Hafenpanorama von Flensburg zeigt, den Lions auch in diesem Jahr wieder aus den Händen gerissen wird.

Im Schnitt wird jeder 26. Kalender einen Gewinn einheimsen. „Denjenigen, die leer ausgehen“, sagt Christiansen, „bleibt die Gewissheit, etwas Gutes getan zu haben.“ Sage und schreibe 250 000 Euro sind in den vergangenen acht Jahren bereits in soziale Projekte der Region geflossen, Flensburger Bürger in Not konnten damit unterstützt werden. „Wir bedenken vorzugsweise diejenigen, die sonst nicht so im Fokus stehen“, erläutert Jürgen Krüger. Die Dankbarkeit würden die Bedachten in oftmals rührender Weise zeigen. „Und das entschädigt für jede Stunde Arbeit“, sagt Knut Bendixen vom fünfköpfigen Kalender-Team.

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