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Santa Fun-Run : Alarmstufe Rot in der Innenstadt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fast 500 Teilnehmer waren beim 1. Flensburger Santa Fun-Run. Der Benefiz-Lauf für die Aktion Hilfe im Advent erbrachte rund 8000 Euro.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 10:50 Uhr

Flensburg | Jetzt hat es auch Flensburg erwischt. Fast auf dem ganzen Globus flitzen in der Adventszeit größere Ansammlungen von Weihnachtsmännern organisiert durch die Altstädte. Der angelsächsisch inspirierte Santa-Run gilt als Erfindung von Service Clubs, die hier die gute Tat mit der guten Laune verknüpft sehen wollten. Das ist gestern in Flensburg zur großen Zufriedenheit seiner Veranstalter gelungen. Fast 500 rotgewandete Weihnachtsmänner starteten am Willy-Brandt-Platz zu einem knapp dreieinhalb Kilometer langen Lauf durch die Innenstadt und hinterließen strahlende Gesichter, wo immer sie auftauchten.

Jan Brink und seine Old-Table-Mitstreiter atmeten gestern Mittag tief durch. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Brink, der die Idee des Santa-Fun-Run aus Riga mitgebracht hatte. „Das wird nicht bei diesem einen Mal bleiben.“ Der Old-Table-Gruppe aus dem Round-Table Service-Club war es gelungen, aus dem Stand eine wohltätige Veranstaltung zu stemmen, die gestern nach ersten Schätzungen 8000 Euro für wohltätige Zwecke erwirtschaftet hat. Dafür sorgten fast 500 Läufer mit ihren Startgebühren, aber auch zahlreiche Unternehmen und Privatleute mit ihrem Sponsoring für diverse Läufergruppen. Die Einnahmen aus dem 1. Flensburger Santa Fun-Run sollen der Aktion „Hilfe im Advent“ gespendet werden.

Der Willy-Brandt-Platz trug gestern Mittag aus diesem Grunde rot. Auf der kleinen Bühne stimmte Michael „Holzi“ Holst, sonst Hallensprecher des Championsleague-Siegers SG Flensburg-Handewitt, eine vielschichtige Läuferschar auf den Rundlauf ein, der über Norderstraße, Schiffbrücke und Norderhofenden zum Südermarkt und von dort über den Holm zurück zum Willy-Brandt-Platz führte. Vorsorglich durchliefen die Weihnachtsmänner noch ein choreografiertes Warm-Up, bevor es auf die Strecke ging. Viele Familien waren mit Kind und Kegel zum Hafen gekommen, es gab Wichtelgruppen, die neben den Erwachsenen das Läuferfeld ergänzten, Hunde mit Elchgeweih führten ebenfalls ihre Rückennummern spazieren, häufig war die mit dem Startgeld erworbene Standard-Verkleidung fantasievoll aufgehübscht worden. Ausdrücklich war den Teilnehmern die Bartpflicht ans Herz gelegt worden, das Tempo hingegen war jedem freigestellt. Was besonders in den mittags schon besiedelten Streckenabschnitten (Stichwort Punsch) – für gesellige Verzögerungen sorgte. „Da haben viele verwundert geguckt“, so Brink. „An den Punschbuden war das ein tolles Erlebnis.“ Und nicht nur dort. Einige Läufer führten im Sack Weihnachtsspezereien mit sich – da freuten sich beispielsweise die Polizisten, die am Zob die Streckensicherung übernommen hatten und sich bedienen durften.

Erste im Ziel waren die ambitionierteren Läufer, die zwischen 15 und 20 Minuten brauchten. Wer es ruhiger angehen ließ, hatte mehr soziale Kontakte unterwegs und war nach 40 Minuten am Willy-Brandt-Platz zurück. Die Läufer können den Termin schon mal vormerken: Der nächste Santa-Fun-Run findet am 11. Dezember 2016 statt.

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