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Flensburger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 10:31 Uhr

Handewitt : Acker soll zu Bauland werden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Es sollen 40 Wohneinheiten in Geschosswohnungsbau entstehen. Die restlichen der insgesamt 160 Einheiten wird für Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser reserviert.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2017 | 12:00 Uhr

Handewitt | Noch dehnt sich am nordwestlichen Rand von Handewitt der Acker aus. Seine Zukunft soll allerdings ein Bebauungsplan mit der Nummer 45 festlegen. Es geht um acht Hektar für neuen Wohnraum für die wachsende Gemeinde. Jetzt trafen sich gleich zwei kommunale Gremien, der Planungs- und der Sozialausschuss, zu einer gemeinsamen Sitzung und berieten eine Ideenskizze des Architekten Axel Waltje. Sein Vorschlag erhielt überwiegend wohlwollende Kommentare aus dem Kreis der Kommunalpolitiker.

Die Ausgangslage ist klar: Ein klassisches Einfamilienhaus-Areal ist nicht mehr umsetzbar. Neben Häuslebauern gilt es, auch Singles, Senioren, Geringverdiener und Zuwanderer zu berücksichtigen. „Keine Zentralisierung, sondern Durchmischung“, nannte Axel Waltje sein Grundprinzip. In zwei Bereichen soll ein Geschosswohnungsbau mit jeweils 40 Wohneinheiten realisiert werden. Die restlichen der insgesamt 160 Einheiten sollen wiederum für Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser reserviert werden.

Ein neuer Kindergarten mit drei Gruppen könnte direkt an einem Grüngürtel errichtet werden. Der Sozialausschussvorsitzende Kaj Clausen hat eine Vision: Gemeinschaftsraum und Küche könnten auch für eine Art Seniorenbegegnungsstätte genutzt werden. Der Kommunalpolitiker denkt an eine „Generationen-Zusammenfügung“ und schlug einen Ausflug nach Mannheim vor, um sich dort ein Objekt mit Vorbild-Charakter anzuschauen.

Viel geredet wurde über die Verkehrssituation: Die Erschließung des Neubaugebiets soll über die heutigen Sackgassen am Baumarkt und im Magnolienweg erfolgen. Auf der Erweiterungsfläche selbst scheint eine Ringstraße sinnvoll zu sein. „Da fährt nur der hinein, der da auch etwas zu suchen hat“, meinte Axel Waltje. Ein Verkehrsplaner soll während des Bauleitverfahrens eingeschaltet werden. Dann klärt sich auch die Frage, ob geschlängelte oder gerade Straßen angelegt werden sollen. Beide Varianten hatten Befürworter.

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