zur Navigation springen

Abschied für Jürgen Bachmann nach 19 Jahren als Verwaltungschef

vom

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Langballig | In den Kernaussagen waren sich die Redner bei der Verabschiedung des Amtsvorstehers des Amtes Langballig nach 19 Jahren einig: Jürgen Bachmann ist ein Mann, der beharrlich seine Ziele verfolgt und sich mit Eloquenz für sie einsetzt, dessen Humor aber "gewöhnungsbedürftig" ist. Zwei Tage zuvor war sein Nachfolger Peter-Wilhelm Jacobsen gewählt worden (wir berichteten).

Landrat Dr. Wolfgang Buschmann, der bereits in seiner vorherigen Funktion als Bürgermeister von Harrislee viel mit Bachmann zusammen gearbeitet hatte, bezeichnete ihn bei der Feierstunde im Gasthaus "Station L" in Langballig als "profilierte Persönlichkeit des ländlichen Raumes und Mann mit Courage", der für seine Überzeugungen eintrete, sie mit Standfestigkeit verteidige und manchen Leuten damit unbequem geworden sei.

Diese Aussage bestätigte auch Nachfolger Peter-Wilhelm Jacobsen, der mit Bachmann zehn Jahre zusammen im Amtsausschuss tätig war. "Du bist als Amtsvorsteher sehr präsent und konzeptionell des Öfteren der Zeit etwas voraus gewesen." Als Beispiele nannte er das neue Feuerwehrkonzept des Amtes und die Einrichtung eines Bürgerbüros in der Amtsverwaltung.

Bürgermeister Joachim Stein aus Malchow in Mecklenburg dankte Bachmann dafür, dass er die kommunale Partnerschaft stets mit Leben erfüllt habe. Der Leitende Verwaltungsbeamte Reinhard Schmeiduch bezeichnete Bachmann als "sehr offenen und direkten Chef" mit hohen Anforderungen an sich und die Verwaltung. "Ich habe Dein breites Kreuz bewundert!"

Jürgen Bachmann hob hervor, dass er durch die frühe Übernahme von Verantwortung geprägt worden sei. Insbesondere als Vorsitzender der Landjugendgruppe Grundhof habe er viel gelernt. "Es ist das Ehrenamt, das unsere Gesellschaft zusammenhält", betonte er.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen