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Schützenkuhle Flensburg : Abriss nach der Brandstiftung

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bis Spätsommer 2016 sollen insgesamt 47 Neubauwohnungen des SBV entstehen.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2015 | 12:30 Uhr

Flensburg | Fast eineinhalb Jahre ist es her, dass ein verheerender Brand an der Exe einen ganzen Wohnblock an der Ecke Zur Exe / Schützenkuhle zerstörte.

Am Morgen des 18. Novembers 2013 um 3.50 Uhr brach das Feuer im Dachstuhl des Gebäudes aus und machte es unbewohnbar. Auch die beiden Nachbargebäude nahmen erheblichen Schaden. Der Brand geht auf die Eifersuchtstat eines 49-Jährigen zurück, der seine langjährige Lebensgefährtin zu töten versucht hatte. Er wurde zu acht Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt.

Unser Archiv-Video entstand am Tag des Brandes:

Gestern Morgen begannen drei Arbeiter des Entsorgungsunternehmens Balzersen mit den Abrissarbeiten, um für neue Wohnungen des SBV Platz zu schaffen. Bereits seit Mitte März sind sechs Mitarbeiter dieser Firma damit beschäftigt, die Styroporumhüllung des Gebäudes abzutragen. Der komplette Abriss wird nach Angaben des zuständigen Bauleiters Werner Sörensen etwa drei Wochen in Anspruch nehmen.

Von Anwohnern an der Exe und der Schützenkuhle sind offenbar bislang keine Beschwerden bezüglich des Lärms eingegangen. Reinhold König, der in einem Nachbarhaus lebt, bestätigt: „Wir haben davon noch überhaupt nichts mitbekommen.“ Der SBV hatte die Anwohner bereits darüber informiert, dass im Juli mit den Neubauten begonnen werden soll, so dass im Spätsommer 2016 die ersten Mieter einziehen können. Statt der 33 Mietwohnungen zuvor sollen hier nun 47 neue entstehen, die barrierefrei erreichbar sein werden. Sie sollen zwischen 33 und 80 Quadratmeter groß sein. Die gesamte Wohnfläche vergrößert sich damit erheblich.

Der Wohnraum dürfte besonders für Studenten von Interesse sein, da er WG-tauglich gestaltet werden soll. SBV-Chef Raimund Dankowski schätzt die Kosten des Neubaus auf insgesamt 5,3 Millionen Euro.

 

 

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