Nach vierwöchiger Zwangspause : Abriss der alten Schokoladenfabrik geht weiter

Nach einem Monat Pause soll der Abbruch   heute fortgesetzt werden.
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Nach einem Monat Pause soll der Abbruch heute fortgesetzt werden.

Statiker geben Entwarnung: Die Einsturzgefahr des Nachbargebäudes am Munketoft ist gebannt.

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08. Oktober 2013, 08:00 Uhr

Vor einem Monat rückte er ab, heute soll er wieder anrücken: Der Abrissbager. Am 6. September endeten an der Munketoft schlagartig die Abrissarbeiten an der ehemaligen Schokoladenfabrik. Auf dem Grundstück soll zur Eröffnung des Wintersemesters 2014 ein Studentenwohnheim stehen – doch das direkt angrenzende Nachbarhaus brachte den Zeitplan des SBV durcheinander. Die Abbruchstelle musste stillgelegt werden, weil das Gebäude nicht standfest war und einzustürzen drohte (wir berichteten). Jetzt kann es weiter gehen. Nach umfangreichen statischen Berechnungen und bereits erfolgten Sicherungsarbeiten kann der Abbruch fortgesetzt werden, teilte SBV-Vorstand Raimund Dankowski auf Anfrage mit. Um kein Risiko einzugehen, wird im Nahbereich von Hand abgebrochen und gesichert. Das Verfahren wurde mit der Eigentümergemeinschaft des Nachbarhauses einvernehmlich abgestimmt. „Eine für beide Seiten teure und ärgerliche Sache“, meint Dankowski. Bei der amtlichen Bauabnahme könne damals nicht alles mit rechten Dingen gelaufen sein. Der SBV hofft den verlorenen Monat noch aufzuholen und die Studenten-Wohnanlage pünktlich zu eröffnen.

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