Soziale Spaltung : Flensburg – die gerechtere Stadt

shz_plus
Blick in die Flensburger Toosbüystraße.

Blick in die Flensburger Toosbüystraße.

Die Flensburger Gesellschaft ist stark gemischt. Arm und Reich leben oft Tür an Tür. Damit ist die Stadt bundesweit eine Ausnahme.

Exklusiv für
shz+ Nutzer

till_maj_0539 von
02. September 2018, 16:14 Uhr

Flensburg | Die soziale Spaltung schreitet voran. In immer mehr Kommunen gibt es Ghetto-Bildung. Arme und Reiche leben nicht mehr Tür an Tür.  Seit längerem warnen Wissenschaftler vor dieser bundesweiten Entwicklung....

enbrlFgsu | iDe iezolas uSpatgln eethtsric ovnra. In memri mrhe nmouKmne ibgt es tGBe.idhgutlo-n meAr udn Rhecei elebn intch mrhe rüT na  Tü.r eSit elnmegrä warenn sassenWficlreth ovr reedsi dnnewesutieb Etiwlgnn.uck Es itgb erba enei S,datt ide isch dem dnrTe oeilrgcfher irstezwted – e lgrsnFu.b

Dsa hgte sau erine eudSti vr,eohr eid rlMcae Hei,bgl esrforoPs rfü unidlBg udn aosezil gitlhchiUeen ma sWfhsucsninmrzteetas eirlnB für aSucofgizlroshn W)BZ( ndu dre ntvseriiätU rfEt,ru torgevgel ta.h Unstehcrut wdeur eabdi eturn rneeadm dei limcueräh lieugnrVte dun zoiasle itnrIotaegn eernj ni dre t,adtS eid -SBIIG eenez.bhi nI kuam ireen adrenen der nov bgelHi nusctnheurte 74 däettS ni hDlaucnesdt tsi dei röBlvegnuek ehmandc lasoiz so srakt rhsdmicthcu iwe in bsnF.rgleu uNr dier Sätedt ecishdnne sbsere a.b

Zc„wiesnh 0240 dnu  4201 ist edi lseozia iagorgnSeet in tgu 08 zPeortn dre Sttdäe g,ieat“gnsene satg eHgl.bi nI ngsreulFb nigg ide unikwgtclEn ni deesir iZet angeu den teremukengh gW.e mrAe nud cReeih cretkün an erd dFröe ngeer nmzsmu.ae ndU egbilH egth fau fgcaearhN navdo usa – ahuc mti kilBc ufa end üguFzhutcznslgil ba 5201 ,– adss dei Stadt sieed tEniwglnkcu eher os tgertfotezs hta. Der guuZz habe imh lgeuzfo enehsbtede Tneeeznnd eä.ttvkrsr

eiD uecmrilhä unenrgnT onv Amr dnu ecihR fhrüt hcna gztcsihäEunn vno eeafhcsstlirnWsn uz clnnihgeeu ,enLrabngeerwuestn ehedenlnf ,nceCnah nh,ggtuneeianeiBcl cnggtteihrikn.eeUe mU -legBviNapeeesiit üfr iedse nesoetngna ternoeiaggS uz eesn,h sümnes dei Fnrbreguesl hcint ietw :knbleic elKi tzläh in iHbselg Ltise uz den ctah tdtäenS istbwdnuee tmi der nsttskräe tlung.pSa „Bei bFurslgen umss nam arg tcnhi ßogr steaw nreie,e“dsars iuetrtl bilHeg gen.ehgni

eiB rde adtSt tbig mna chis idnse etbhkscsri.slit W„ri lhenüf nus von edr eidutS egbt,itäst in dme aws riw “,utn gast ctdhSpe-ertrSa mlseneC doneTchf.ers rE tigb eabr zu eedn,nbke adss die tduSie ictnh das naezg Blid cznhei.e r„Wi nbeah etfts,etelgsl adss die rneeitoSgga eshr elrukägimin titast,ftdne“ os .Trsfcend hoe umZ Tlei ghee es mu eennezil nrßSa.te Ahuc rde enue lSolaaiatsz rde atStd olls cihs tnure nadreme itm mde maheT htnbecsäfge.i mZued tis mna um ied ntgrwuuAef nvo nleiznene eittelSnatd eiw dre Natstedu ü.bmteh ieboW Tfhcensdeor bt,tone ssad imt dme fBerigf cinht sad mignete ,sit swa ueeirnfinitgGrz nntnega iwdr – dsas saol lheabodehnw grpluerevpuesgBnökn adreen Gupenrp evnrg.rdneä „Da usms chi neeb afsuns:epa In nelFrgusb htefl es nus ovr leaml an aohWrmun, edr ahcu bzhblraea s“,ti os e.conTrfesdh r„Wi llowen eh,sne sdas iwr nei geuts Aetnobg ni den nileeennz diaeltSettn eamc“.hn

zur Startseite