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Wohnungsbau : 45 neue Baugrundstücke - Handewitt wächst weiter

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Nachfrage schon vor dem ersten Spatenstich hoch: Bereits jetzt liegen 120 Bewerbungen vor.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2013 | 07:23 Uhr

Handewitt | Dieser Rhythmus war nicht geplant. Es ist eher dem zähen Ringen zwischen der Gemeinde Handewitt, der Landesplanung und der regionalen Stadt-Umland-Konferenz um das richtige Maß an Wohnkontingenten geschuldet, dass alle drei Jahre im Frühjahr am Südrand des Geestortes ein Spatenstich erfolgt. Im April 2007 fiel der Startschuss für das Neubaugebiet "Ahrenshöh", im Mai 2010 begann der zweite Abschnitt, und nun - erneut drei Jahre später - fügt sich östlich das dritte und zugleich letzte Teilstück an. "Es hat viel zu lange gedauert", sagte Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen und fügte an: "Auf diesen Tag haben wir sehnsüchtig gewartet."

Die aktuelle Nachfrage bestätigte die Worte des Handewitter Verwaltungschefs. Auf 4,5 Hektar sind etwa 45 Baugrundstücke geplant - überwiegend für Einfamilienhäuser sowie für ein Dutzend Doppelhäuser. Bereits jetzt liegen 120 Bewerbungen vor, in der nächsten Woche stehen die ersten Beurkundungs-Termine an. "Nicht zu dörflich, nicht zu städtisch", sieht Bettina Hansen (Landgesellschaft Schleswig-Holstein) in der richtigen Mischung das Handewitter Erfolgsrezept.

Die Landgesellschaft fungiert als Erschließungsträger und Grundeigentümer des Gesamtareals. Sie drückte auf die Tube, nachdem im Januar die Nachricht eingetroffen war, dass Handewitt die benötigten Wohnkontingente zugeteilt würden. Den Auftrag für den Straßenbau und die Kanalisation erhielt die Bredstedter Firma Horst Hoff. Das Volumen: 900 000 Euro. Ende August sollen die Straßen soweit fertiggestellt sein, dass mit dem Hochbau begonnen werden kann.

Und wenn auch der dritte Bauabschnitt abgeschlossen ist? Landgesellschafts-Geschäftsführer Dietrich von Hobe drückte die Hoffnung aus, "an der weiteren Entwicklung von Handewitt teilzuhaben". Zunächst einmal gilt es im wachsenden Geestort aber abzuwarten, wie die Fortschreibung der Stadt-Umland-Konferenz im Juni ausfällt. "Wir werden Wohnkontingente bekommen, diese aber anders berechnen als bisher", wagte Dr. Arthur Christiansen eine Prognose. Unter anderem gibt es erste Pläne, die "Ahrenshöh" gen Westen bis zur Kirche zu erweitern. Vielleicht folgt dafür ja im Frühjahr 2016 der nächste Spatenstich.

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