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Flensburger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 07:22 Uhr

HSG Tarp-Wanderup : 30 Jahre für den Handball

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Spielgemeinschaft Tarp-Wanderup ist seit 1987 mit ihren Mannschaften erfolgreich. Der Blick in die Zukunft ist positiv.

Waren es schon „geburtenschwache Jahrgänge“, oder war es abnehmendes Interesse am Handball? Immer weniger Mannschaften wurden ab Mitte der 1980er-Jahre zum Spielbetrieb angemeldet. Zahlreiche Vereine bekamen keine Mannschaften mehr voll, es wurden Spielgemeinschaften gebildet. So war es auch in Tarp und Wanderup. Die damaligen Verantwortlichen entschieden, zum Spielbetrieb 1987/1988 die „Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Tarp-Wanderup“ zu bilden. Ab dem 1. Mai 1987 spielten bis zu 500 Handballer in 41 Mannschaften – jetzt feiert die Spielgemeinschaft 30. Geburtstag.

Seit der Gründung der HSG Tarp-Wanderup konnte die Gemeinschaft viele Erfolge verzeichnen. In der Saison 1991/1992 wurde die männliche Jugend A Deutscher Vizemeister. Zwei Jahre später schaffte die weibliche Jugend A den gleichen Platz. Mehrfach wurde die Jugendarbeit ausgezeichnet. 1994 erhielt die HSG das „Grüne Band“ der Dresdner Bank. Fünf Jahre später wurde der Verein mit dem DHB-Vereinsjugendpreis 1999 ausgezeichnet.

Auch die erste Männermannschaft machte Furore. Insgesamt acht Jahre spielte sie in der zweithöchsten deutschen Spielklasse, der zweiten Bundesliga Staffel Nord. Auch die dritte Liga und die Oberliga Schleswig-Holstein ist sportliche Heimat der Mannschaft. Die Damen bringen seit vielen Jahren in der Regionalliga und der Schleswig-Holstein-Liga Leistungen.

Aber auch eine Insolvenz gab es zu verkraften, weil der Hauptsponsor nach sportlichen Misserfolgen den Geldhahn zudrehte. Ganz wichtig war der HSG die Unterstützung der Schiedsrichter. Erster Schiedsrichterwart war Wolfgang Treptow, der seine Schiri-Versammlungen akribisch vorbereitete. Die Schiedsrichter Peter Axelsen und Peter Mai waren bis in die zweithöchste deutsche Klasse aufgestiegen und standen einmal sogar auf einem Aufstiegsplatz zur Bundesliga.

Für die Zukunft ist die HSG gut aufgestellt. Jugendmannschaften gewinnen wieder Titel, mit dem Sportwissenschaftler Henning Stein gibt es einen hauptamtlichen Sportlehrer und mit Ausnahme der A-Jugend sind alle Jugendklassen mit mindestens einer Mannschaft besetzt.



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