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Bequa Flensburg : 20 Jahre voller Arbeit, Herzblut und Hingabe

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mitarbeiter und Gäste feierten gestern den runden Geburtstag der Bequa im Flensborghus.

Flensburg | Zwei Jahrzehnte sind eine lange Zeit – die Bequa, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg, hat genau dieses Alter erreicht. Folgt man den Worten des heutigen Geschäftsführers Christoph Fels, so waren es 20 Jahre mit vielen Höhen, aber auch einigen Tiefen. Als Vermittlerin zwischen regionalen Unternehmen und arbeitslosen Menschen, ist sowohl die berufliche als auch die gesellschaftliche Eingliederung derer, die keine Anstellung finden – sei es aufgrund von Sprachbarrieren, kulturellen Hürden oder Behinderungen – eines der wichtigsten Aufgabenfelder der Gesellschaft.

Umso selbstverständlicher ist es für Fels, dass gerade in der aktuellen Flüchtlingssituation in und um Flensburg herum die Bequa Verantwortung übernimmt.

„Die Menschen, die hierher kommen, benötigen unsere Hilfe, gerade in Bezug auf sprachliche Förderung, denn Sprache bedeutet Kultur und Identität.“

Neben Christoph Fels, der die einleitenden Worte zu den Feierlichkeiten im Flensborghus in der Norderstraße übernahm, hoben auch einige Gastredner die besondere Stellung und Bedeutung der Bequa für Stadt und Region heraus.

So lobte Schleswig-Holsteins Justiz-, Europa- und Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) vor allem die Willkommenskultur in Flensburg, an der die Bequa nicht ganz unbeteiligt sei, und nannte die Gesellschaft im gleichen Atemzug einen der „kompetentesten und zugleich zuverlässigsten Wegbegleiter für integrative Maßnahmen in Flensburg und Umgebung“.

Auch Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar (CDU) und Jobcenter-Geschäftsführerin Claudia Remark unterstrichen die Bedeutung der zuverlässigen Zusammenarbeit für Stadt und Jobcenter mit der Organisation über viele Jahre.

„Als Gesellschafter bekennt sich die Stadt zu 100 Prozent zur Bequa“, so Krätzschmar, die ergänzt: „Die Ermöglichung eines selbstbestimmten Leben durch die Integration von arbeitslosen Menschen in ein geregeltes Berufsleben ist eines der wichtigsten Ziele der Bequa, das nun schon über viele Jahre mit viel Einsatz und Herzblut verfolgt wird.“

Claudia Remark vom Jobcenter indes verglich die Einrichtung gar mit den „Söhnen Mannheims“ und den „Cyclassics“, einem berühmten Radrennen in Hamburg, die ebenfalls in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern können.

Gleichzeitig nannte Remark die Gesellschaft als eine der Hauptverantwortlichen für die geringe Arbeitslosenquote in Flensburg, die im Oktober bei „nur“ 9,3 Prozent liegt. Damit hat Flensburg, anders als noch vor wenigen Monaten, die geringste Arbeitslosigkeit unter den kreisfreien Städten im Land.

 

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erstellt am 30.Okt.2015 | 14:30 Uhr

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