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Flensburg-Engelsby : 18-Jähriger attackiert 17-Jährigen und Beamte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bei einem Streit in Flensburg ging es vermutlich um eine Frau. Der 18-Jährige schlug daraufhin auf einen 17-Jährigen, eine ebenfalls 17-jährige Jugendliche und Zeugen ein. Danach ging er auf die Polizeibeamten los, beleidigte sie und spuckte sie an.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 12:31 Uhr

Flensburg-Engelsby | Am Sonntagmittag kam es gegen 12.30 Uhr in einer Wohnung in der Mozartstraße in Flensburg-Engelsby zu einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Zeugen gaben an, dass ein 18-Jähriger einen 17-Jährigen mit mehreren Faustschlägen verletzt und mit einer Rohrzange zugeschlagen haben soll. Ebenfalls soll er einer 17-jährigen Jugendlichen in den Bauch getreten haben und anschließend auch nach den Zeugen geschlagen haben. Der konkrete Tatablauf ist bislang unklar. Das Motiv sei Streit um eine Frau gewesen.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten den beschuldigten 18-jährigen Flensburger während der Anzeigenaufnahme dabei beobachten, wie dieser flüchtete und versuchte sich zu verstecken. Sie stellten den jungen Mann kurz darauf hinter einem Gebüsch kauernd.

Auch gegenüber den Beamten zeigte sich der 18-Jährige äußerst aggressiv und aufbrausend. Wie in Rage beschimpfte er die Polizeibeamten, beleidigte sie lautstark und bedrohte ihr Leben. Er ging mit geballten Fäusten auf die Beamten los.

Die Polizisten brachten den Mann daraufhin zu Boden und fixierten ihn. Dabei spuckte er ein Kautabak-Speichel-Gemisch in Richtung des Gesichtes eines der Beamten, der sich in letzter Sekunde abwenden konnte. Die Masse traf den Polizisten am Oberkörper. Bei der Rangelei verletzte sich ein anderer Beamter leicht.

Der aggressive 18-jährige kam in Polizeigewahrsam, wo er auf richterliche Anordnung mehrere Stunden verbrachte. Er wird sich nunmehr in einem Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu verantworten haben und unter anderem die Kosten für die Unterbringung im polizeilichen Gewahrsam tragen.

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