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G20-Gegner aus Dänemark und Schweden : 150 Polizisten kontrollieren Reisebusse am A7-Rastplatz „Handewitter Forst“

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Hinweise aus Dänemark lassen die Bundespolizei aufhorchen. Möglicherweise sind G20-Gegner nach Hamburg unterwegs.

Handewitt/Flensburg | Alle aktuellen Informationen auch in unserem Liveblog und auf der G20-Themenseite.

Die Bundespolizei kontrolliert zur Stunde zwei Reisebusse aus Dänemark und vier Reisebusse aus Schweden auf dem A7-Rastplatz „Handewitter Forst“ bei Flensburg. Hintergrund sind Informationen dänischer Behörden über die Anreise von teilweise gewaltbereiten G20-Gegnern. Demnach hätten mehrere Busse am Donnerstagmorgen Kopenhagen in Richtung Hamburg verlassen.

„Wir haben am Morgen über die dänischen Behörden die Information bekommen, das rund zehn Reisebusse mit vermeintlichen G20-Demonstranten von Kopenhagen auf dem Weg nach Hamburg sind“, berichtet Jörg Heidermann, Pressesprecher der Bundespolizei Flensburg. „Da die Reiseroute sowie der Zeitpunkt des Grenzübertrittes unbekannt war, wurden über die Direktion der Bundespolizei Bad Bramstedt mehrere Hubschrauber zur Kontrolle der deutsch-dänischen Grenze angefordert“, so Heidermann

Hubschrauber der Bundespolizei am Flughafen Flensburg-Schäferhaus.
Hubschrauber der Bundespolizei am Flughafen Flensburg-Schäferhaus. Foto: Karsten Sörensen
 

Mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften wurden alle Einreisemöglichkeiten nach Deutschland überwacht. Kurz nach 14 Uhr wurden insgesamt sechs schwedische und dänische Reisebusse mit G20-Demonstranten kurz hinter dem Grenzübergang Ellund/Fröslev gesichtet. Alle Reisebusse mit insgesamt 260 Personen wurde zur Kontrolle auf den Parkplatz „Handewitter Forst“ von Einsatzkräften der Bundespolizei eskortiert.

Während der mehrstündigen und aufwendigen Einzelkontrolle der Reisebusse, des Gepäcks und der Personen wurde auch mit speziell geschulten Sprengstoffhunden nach Explosionsstoffen gesucht. Dafür mussten rund 100 Bundespolizisten sämtliches Gepäck der Reisenden ausladen. Mit einem Ergebnis der Kontrolle wird erst gegen 18 Uhr gerechnet.

Begleitet wurde die Mammutkontrolle von Kräften der Landespolizei und vom Zoll. Dem Verkehrslandeplatz Flensburg-Schäferhaus kam ein ordentliches Umsatzplus zu Gute. Alle eingesetzten Hubschrauber der Bundespolizei mussten dort am Donnerstag mit Treibstoff betankt werden.

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erstellt am 06.Jul.2017 | 17:33 Uhr

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