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„Kinder unserer Region“ : 15.000 Euro zu verschenken

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburger Unternehmen Queisser Pharma startet zum fünften Mal seine Initiative

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2016 | 16:30 Uhr

Eltern möchten in ihrem Stadtteil eine Hausaufgabenhilfe organisieren. Die Kita nebenan hätte gern eine Bücherkiste. Der Schulweg soll sicherer gemacht oder ein Kinderfest im sozialen Brennpunkt organisiert werden. Ein Fall für die Initiative „Kinder unserer Region“, die das Unternehmen Queisser Pharma in diesem Jahr in die fünfte Runde schickt. 15  000 Euro sind zu vergeben.

„Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen bis Ende Februar des nächsten Jahres“, sagt Holger Klattenhoff, Marketing-Chef des Flensburger Pharma-Betriebes, der regionale Projekte für Kinder bis zu zehn Jahren fördern möchte. Klattenhoff und die intern besetzte Jury – allesamt Eltern – wissen besonders kreative Beiträge zu schätzen: Da kann gebastelt, gemalt oder modelliert werden, dazu ein paar aussagekräftige Informationen – schon hat man gute Chancen auf eine Anschubfinanzierung schon lange ersehnter Vorhaben.

Angefangen hatte alles mit der Kita Neustadt. Dort gab es seinerzeit einen akuten Mangel an Gummistiefeln, die für Ausflüge dringend gebraucht wurden. Eine Queisser-Mitarbeiterin erfuhr von dem Missstand, der Arbeitgeber zögerte nicht lange und besorgte ausreichend Schuhwerk für die Kleinen – Initialzündung für die Aktion „Kinder unserer Region“.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zwei weitere Standbeine etabliert worden: Queisser vergibt bereits seit 30 Jahren den Senioren- und seit 2017 den Juniorenpreis. In beiden Fällen wird ehrenamtliches Engagement und der Einsatz für das Gemeinwohl gewürdigt. Klattenhoff betont nicht nur den sozialen, sondern auch den ökonomischen Aspekt der jüngsten Initiative: „Je kinderfreundlicher eine Region ist, desto mehr Familien zieht es dahin. Das ist die wirtschaftliche Komponente, die dahinter steckt.“

Im Schnitt bewerben sich etwa 30 Kitas, soziale Einrichtungen, Vereine und Grundschulen, aber auch Eltern- und Stadtteilinitiativen zwischen Flensburg, Kappeln, Schleswig und Niebüll mit umsetzungsfähigen Ideen. Vier bis sechs Projekte werden Jahr für Jahr gefördert, wobei sich das Unternehmen nicht auf eine bestimmte Zahl von Preisträgern festlegen möchte. „Hauptsache“, so Klattenhoff, „wir können mit einem Mosaiksteinchen für die Realisierung sinnvoller Ideen beitragen.“ Und wer dieses Mal nicht profitiert, bekommt im nächsten Jahr erneut eine Chance.

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