Museen : 14000 Besucher im Sauermann-Haus

Fossile Funde locken viele Besucher ins Eiszeithaus. Foto: Dewanger
Fossile Funde locken viele Besucher ins Eiszeithaus. Foto: Dewanger

Bilanz auf dem Museumsberg: Mit knapp 13700 Besuchern im Sauermann-Haus habe man deutlich mehr Zuspruch als 2006 gefunden.

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06. Januar 2009, 12:17 Uhr

Flensburg | Eine zufriedenstellende Bilanz für 2008 zieht das Naturwissenschaftliche Museum Flensburg. Die außergewöhnlich guten Besucherzahlen von 2007 wurden zwar nicht wieder erreicht, aber mit knapp 13 700 Besuchern im Sauermann-Haus habe man deutlich mehr Zuspruch als 2006 gefunden, so Museumsleiter Werner Barkemeyer.

Die Sonderausstellungen über Antarktis, Seeigel und zuletzt den Wolf wurden gut angenommen. Auch die Präsentation von Achaten stößt auf großes Publikumsinteresse. Neben den Sonderschauen nahm die weitere Verbesserung der Dauerausstellung viel Zeit und Arbeit in Anspruch. Unterstützung erfuhr man dabei durch beträchtliche Zuwendungen von Sparkasse, Bingo-Umweltlotterie, Stiftung Naturschutz, dem Verein der Freunde und Förderer des Museums sowie weiteren Geldgebern.
Ausstellungen über Schweinswal und Eiszeit kommen
Die Ausstellung im Eiszeit-Haus im Christiansenpark zog 2008 insgesamt 2 100 Besucher an. Damit wurde das Vorjahresergebnis erreicht. Die wöchentlich zwei Öffnungstage in dem Schaumagazin können jedoch nur mit ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert werden. "Es ist wirklich beachtlich, wie sehr sich Bürger Flensburg und der Umgebung unentgeltlich für das Museum und das Eiszeit-Haus einsetzen", stellt Barkemeyer fest. Manche Ehrenamtliche reisen regelmäßig sogar aus Schleswig oder Kiel an, um das Flensburger Kulturinstitut zu unterstützen. Ohne die Freiwilligen müssten wichtige Arbeiten im Museum und im Eiszeit-Haus unerledigt bleiben, ist sich der Museumsmann sicher.

Für das neue Jahr sind die Vorbereitungen schon im vollen Gange. Im Februar soll im Naturwissenschaftlichen Museum das Jardelunder Moor vorgestellt werden. Es folgen Ausstellungen über den Schweinswal, die Eiszeit in Schleswig-Holstein und die Lebenswelt in Jütland und dem Landesteil Schleswig vor 2 bis 65 Millionen Jahren.

Am Jahresende bildet eine weitere Mineralienschau den Abschluss. Spezielle Sonderausstellungen werden auch im Eiszeit-Haus zu sehen sein. "Natürlich wird darüber hinaus das Angebot für Kinder und Familien in den Dauerausstellungen weiter ausgebaut," versichert Barkemeyer. Dabei helfen ihm Studierende der Flensburger Universität.

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