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1300 Euro als Hilfe für den Weg aus der Schuldenfalle

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bereits seit drei Jahren finden sich im Haus der Familie regelmäßig Sven Torben Hanisch, der Vertriebsleiter der Creditreform, Kirsten Bier und Ute Siebert, beide Schuldnerberaterinnen, ein. Dieses Mal hat Hanisch allerdings ein besonderes Mitbringsel dabei – einen Scheck über 1300 Euro. Aus Anlass des 130-jährigen Jubiläums der Creditreform Flensburg Hanisch KG hat das Unternehmen für jedes Jahr der Betriebsgeschichte zehn Euro in den „Pott“ getan. Macht 1300 Euro.

Das Geld wird sehr gerne zur Unterstützung von Schuldnern in besonderen Lebenslagen angenommen. Jede Woche lernen Bier und Siebert Menschen kennen, denen die Rechnungen über den Kopf wachsen, und versuchen ihnen bei der Bewältigung ihrer finanziellen Probleme zu helfen. Sei es im medizinischen Bereich oder nur das Bezahlen von Parkgebühren bis hin zu Schulmaterialien für die Kinder: Jede noch so kleine Hilfe sei „ein Zeichen, ein Lichtblick“ für die Menschen, die alles versuchen, mithilfe von Kirsten Bier und Ute Siebert ihre Schulden abzubezahlen.

Insgesamt konnten die Spendengelder aus dem Notfall-Topf bisher rund zwölf Familien in einer Notlage helfen, so Siebert. „Jeder einzelne Euro geht an die Menschen in Notsituationen“, bestätigen alle drei. Gerade alte und jüngere Menschen, die sich wenig mit dem Thema „Geld“ auseinandersetzen, fänden sich schnell in der Schuldenfalle. Besonders wichtig sei es für alle Beteiligten, dass zwischen Gläubiger und Schuldner ein Interessenausgleich stattfinde, da letztlich alle Beteiligten zu einem positiven Ergebnis kommen möchten.

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erstellt am 06.Okt.2015 | 11:34 Uhr

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