Schuldnerberatung : 1280 Euro für den Notfall-Topf

Gute Tat: Schuldnerberaterin Kirsten Bier, Sven Torben Hanisch von der Firma Creditreform, Ute Siebert und die Leiterin der Hauses der Familie, Gesa Görrissen, bei der Scheckübergabe (von links). Foto: borm
Gute Tat: Schuldnerberaterin Kirsten Bier, Sven Torben Hanisch von der Firma Creditreform, Ute Siebert und die Leiterin der Hauses der Familie, Gesa Görrissen, bei der Scheckübergabe (von links). Foto: borm

Hilfe für Betroffene, die in der Schuldenfalle hängengeblieben sind.

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08. April 2013, 08:59 Uhr

Flensburg | Jeden Donnerstag Vormittag wenden sich Menschen, die bei finanziellen Problemen nicht mehr weiter wissen, an die Schuldnerberatung im Haus der Familie. Die Mitarbeiterinnen Kirsten Bier, Diplom-Pädagogin, und Ute Siebert,Juristin, haben es nicht einfach, wenn Menschen mit dicken Rechnungen und Tränen in den Augen die Beratungsstelle in der Wrangelstraße aufsuchen. Oft führen Scheidung oder Krankheit zu einem finanziellen Engpass der Klienten, die hohe Ratenkredite abgetragen müssen oder Verpflichtungen wie Miete, Strom und Versicherungen haben. Es gibt immer Lösungen, sagen die Beraterinnen und helfen mit Haushaltsbüchern und rechtlichem Rat.

Verschuldung zusammen mit Verpflichtungen zwingt viele Besucher zum Schritt zur Schuldnerberatung, so Sven Torben Hanisch von der Firma Creditreform. Die Schulden werden zunächst klar dargelegt, dann werden in einer Übersicht Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt.

Der sogenannte Notfall-Topf ist eine unbürokratische Hilfe, die Betroffene in Not beantragen können: ob Fahrtkosten, die dringend anfallen, oder Windelgeld für Kleinkinder - dieser Betrag kann direkt angefordert werden, wenn das eigene Konto gesperrt ist. Betriebswirt Sven Torben Hanisch von der Flensburger Firma Creditreform stockte den Topf für Notfälle jetzt um 1280 Euro auf.

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