1200 Kilometer laufen für die "Müllkinder" in Madagaskar

Rabea Schwarz und Andy Brittain starteten gestern am Jarplunder Campingplatz. Foto: ki
Rabea Schwarz und Andy Brittain starteten gestern am Jarplunder Campingplatz. Foto: ki

shz.de von
17. Juni 2011, 05:19 Uhr

Handewitt | Die Regenwolken hingen über dem Campingplatz Jarplund. Das war die graue Kulisse für den Start einer besonderen Aktion. Rabea Schwarz und Andy Brittain machten sich gestern um punkt 8 Uhr zu einem Lauf quer durch Deutschland auf. Bis zum 9. Juli wollen sie 1200 Kilometer zurücklegen und während des Stadtfestes von Sonthofen ihre Heimat im Oberallgäu erreichen. Und das für einen guten Zweck: Der Spendenlauf soll ein soziales Projekt in Madagaskar unterstützen.

Rabea Schwarz und Andy Brittain waren 2007 auf der großen, östlich von Afrika gelegenen Insel. "Wir waren fasziniert von der Landschaft und vor allem von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen", erzählte das Paar kurz vor dem Start. "Aber auch die katastrophale Armut eines der ärmsten Länder der Welt hat uns sehr berührt." Bald darauf entdeckten die beiden die Leidenschaft für das Laufen. Schließlich entstand die Idee, die Liebe zu Madagaskar und den Sport zu kombinieren.

Sponsoren haben bislang 3750 Euro gespendet. Adressat ist der Münchener Verein "Madagaskar und Wir", der den Spendenlauf begleitet. Mit den finanziellen Mitteln wird das Lebenswerk von Pater Padro gefördert, der sich für die "Müllkinder" von Madagaskar einsetzt.

Schwarz und Brittain planen in 24 Etappen, jeweils etwa 50 Kilometer lang, das Ziel zu erreichen. Gestern ging es bis Kropp. Das Streckenprofil orientiert sich an der Autobahn 7.

Interessierte können - auch auf einzelnen Etappen - mitlaufen und spenden. Kontakt: Mobil 0152-09119006, E-Mail spenden@madagaskar-und-wir.eu.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen