Ein Artikel der Redaktion

Ostholsteiner Anzeiger Ostermarsch des Friedenskreises Eutin

Von ask | 21.03.2018, 11:00 Uhr

Der Ostermarsch des Eutiner Friedenskreises am Ostersamstag, 31.

März, steht unter dem Motto: „Abrüsten statt Aufrüsten – Brot statt Tod!“ Aufgerufen sind alle, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie durch eine geplante massive Erhöhung des Rüstungshaushaltes auf über 70 Milliarden Euro im Jahr 2024 die Spannungen und Konflikte in der Welt weiter verschärft werden.

„Der Irrweg, auf dem sich unsere Politiker zur Zeit befinden, muss dringend verlassen werden“, sagt Karen Genn, die Vorsitzende des Friedenskreises. „Wir müssen zurückfinden zu einer Politik der Entspannung und das Geld der Bürger für sinnvolle Zwecke ausgeben.“ An einem Informationsstand an der Ecke Marktplatz/Königstraße können sich Interessierte ab 10 Uhr informieren, einen Appell gegen Aufrüstung unterzeichnen und miteinander sprechen. Geteilt werden am Stand aber nicht nur Informationen sondern auch 100 Brötchen, die Hans-Peter Klausberger zur Stärkung der Teilnehmer am Ostermarsch gebacken hat. „Wir backen gerne für den Frieden“, sagt er mit einem Lächeln.

Um 11 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung mit kurzen Reden, Liedern und Gedichten bevor sich der Demonstrationszug gegen 11.30 Uhr auf eine innenstadtnahe Runde, begleitet von syrischen Musikern, auf den Weg macht.

Wolfgang Schiller hofft, dass möglichst viele Eutiner mitgehen und all die vielen Gründe, am Ostersamstag etwas anderes zu tun, für diese eine Stunde vergessen. Er ist sich sicher: „Nur wenn viele kleine Leute an vielen Orten über alle Grenzen hinweg für die großen Ziele des Friedens, der Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung aufstehen, lässt sich eine Katastrophe vielleicht noch verhindern.“