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Ostholstein Ehrenamtler von DRK und ASB unterstützen Rettungsdienst Holstein beim Wintereinsatz

Von ask | 11.02.2021, 10:52 Uhr

Massiver Wintereinbruch in Ostholstein führte zu erhöhtem Einsatzaufkommen.

In einigen Ortschaften im Kreis Ostholstein war am Dienstag bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gefallen, dazu kam es zu starken Schneeverwehungen, die zu teils sehr schwierigen Straßenverhältnissen führten. Bereits im Vorwege hatte der DRK-Ortsverein Süsel angeboten, den Rettungsdienst Holstein bei erhöhtem Einsatzaufkommen zu unterstützen. Gegen 15.30 Uhr war es dann so weit. Der DRK-Ortsverein Süsel wurde von der zuständigen Rettungsleitstelle Süd zur Bereitstellung alarmiert. Zwölf Einsatzkräfte rückten mit zwei Rettungs- und einem Krankenwagen des Katastrophenschutzes, der mit Schneeketten ausgerüstet war, aus. Bei insgesamt sechs Einsätzen von Niendorf bis Oldenburg, vom Verkehrsunfall, einer gestürzten Person bis hin zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage leisteten die Rot-Kreuzler Hilfe.

Bis in die späten Abendstunden übernahmen die DRK-Kollegen in Oldenburg die sogenannte Bereichsabdeckung, da alle Fahrzeuge dort eingebunden waren. Gegen Mitternacht war der letzte Einsatz beendet.

Auf der Rettungswache in Cismar durften sich die Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe über Unterstützung durch den geländegängigen Unimog-Krankenwagen des ASB Ostholstein freuen. Dieser wurde gegen 15 Uhr von der Rettungsleit stelle Süd alarmiert – zu einem Einsatz nach Grönwohldshorst, von wo aus eine erkrankte Patientin in die Sana-Klinik in Oldenburg gefahren werden musste. Unmittelbar nach diesem Einsatz wurde der Unimog ein weiteres Mal alarmiert – auch hier konnten die Ehrenamtler helfen.