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Elmshorn : Zwei Millionen für die Schulsanierung

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Stadt Elmshorn nutzt die Ferienzeit für notwendige Reparaturen und Modernisierungen der Häuser. Die nächste Bauzeit kommt dann in den Herbstferien.

Elmshorn | Schüler und Lehrer dürfen noch ausgiebig Pause machen. An den Schulen jedoch wird seit Wochen ununterbrochen gearbeitet. Die Sommerferien nutzt die Stadt für Bauprojekte, die den Schulalltag zu sehr stören würden. Insgesamt steckt die Verwaltung in diesem Jahr zwei Millionen Euro in die Sanierung der Einrichtungen. Neben der Großbaustelle der Erich Kästner Gemeinschaftsschule war in diesem Sommer die Friedrich-Ebert-Schule ein Schwerpunkt der Ferienbauarbeiten.

Die Grundschule in Elmshorns Westen ist in diesem Sommer ein Beispiel von vielen. Sie gehört zu den Schulstandorten, an denen in den Sommerwochen eine ganze Menge passierte und noch passieren wird. Fachfirmen nehmen dort derzeit mehrere Räume förmlich auseinander, um sie neu aufzubauen. „Neben dem Tausch von Fenstern werden komplette Klassenräume grundsaniert“, erklärt Vera Hippauf vom Gebäudemanagement der Stadt. Diese erhalten moderne Deckendämmungen für den Schallschutz, die alten, klobigen Heizkörper tauschen Klempner gegen flache aus.

Außerdem: Die Lehrertoiletten sind komplett überarbeitet. Die hygienische Einrichtung der 1959 erbauten Schule war dem Zuwachs an Lehrern nicht mehr gewachsen. Zwar wird nicht alles bis zum Ende der Woche von den Arbeitern abschließend fertiggestellt werden können, doch „es verschiebt sich nur wenige Tage in die Schulzeit hinein“, sagt Hippauf, die mit dem Verlauf der Arbeiten an den weiteren Elmshorner Schulen zufrieden ist.

Wo wurde noch in den Ferien geschuftet? An der Bismarckschule wurden Räume modernisiert und Wasserschäden beseitigt. An der EBS richteten Fachfirmen Klassenräume und naturwissenschaftliche Bereiche her. Die Boje C.-Steffen-Gemeinschaftsschule erhielt in Teilen einen neuen Fassadenanstrich. An der Hafenschule wurde an der Turnhalle die Fassade saniert, im Forscherhaus der Schallschutz auf den neuesten Stand gebracht und Malerarbeiten ausgeführt.

Die Grundschule Kaltenweide war und ist wie die Friedrich-Ebert-Schule ein Großprojekt. Die Schule erhielt neue Fenster und Fassaden. Auch erste Vorbereitungen für eine neue Heizungsanlage wurden getroffen. An der Timm-Kröger-Schule schuftete man in den Ferien an Akustik, Elektrotechnik, Heizkörpern. „Bei jährlichen Gesamtinvestitionen in die Schulgebäude von etwa zwei Millionen Euro können wir nicht jeden Wunsch sofort erfüllen“, sagt Regina Stamer aus dem Gebäudemanagement. „Wir müssen die Dinge zeitlich und wirtschaftlich eintakten“, ergänzt Hippauf. Das sei nicht stets sofort umsetzbar. Nächste Bauaktivitäten starten in den Herbstferien. Für das kommende Jahr versucht das Gebäudemanagement von der Politik mehr Geld zu erhalten.

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erstellt am 19.Aug.2014 | 16:00 Uhr

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