Und dann kam der große Regen : Zum Abschluss der „Horster Woche“ mussten Veranstaltungen abgesagt werden

Bis zum Nachmittag war Leere auf dem Veranstaltungsgelände des Familiensonntags.
Bis zum Nachmittag war Leere auf dem Veranstaltungsgelände des Familiensonntags.

Veranstalter aber insgesamt zufrieden. Es kamen trotzdem viele Besucher zum Familiensonntag.

shz.de von
11. Juni 2018, 17:25 Uhr

Das war so nicht gedacht gewesen: Der groß geplante Familiensonntag der „Horster Woche“ fiel beinahe im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Viele der am Sonntag vorgesehenen Veranstaltungspunkte unter freiem Himmel mussten kurzfristig in die Sporthalle und die Aula der Jacob-Struve-Schule verlegt werden oder fielen ganz aus. „Das ist schade, aber gegen das Wetter kann man nichts machen“, sagte André Michen vom Organisationsteam am Mittag. Er freute sich dennoch, dass trotz des Regens viele Besucher zum Veranstaltungsort gekommen waren. Und als es dann am Nachmittag aufklarte und die Sonne durch die Wolken brach, erschienen weitere Gäste. Doch bis dahin hatten einige Stände schon abgebaut.

Kleine Kutschfahrten waren bei den Festbesuchern sehr beliebt.
Foto: Hermann Mohrdieck
Kleine Kutschfahrten waren bei den Festbesuchern sehr beliebt.
 

Auf großes Interesse stießen die tänzerischen Vorführungen in der Aula der Schule. Hier zeigten die Tanzmäuse des MTV Ausschnitte aus ihrem Repertoire, die Zumba-Gruppe des Vereins bot Einblick in Übungstänze, die Gruppe „Magnun“ demonstrierte orientalische Tanzkunst und auch die VHS war mit Darstellung von QiGong-Übungen dabei. In der Sporthalle wurde derweil ein unterhaltsamer Familienzehnkampf mit Zielspringen, Hürdenlauf, Stabfliegen oder auch Zielwerfen geboten. Hier nahmen insgesamt sechs Teams teil.
Das Außengelände war bis in die Nachmittagsstunden eher verweist. Ganz ausgefallen sind dabei die vorgesehenen Hubschrauberrundflüge, das Dorfgeflüster des Ortsarchivs und die Fahrten der Boote des Modellbauclubs Elmshorn im Freibad. Auch das Bungeelaufen konnte aufgrund der Witterung nicht stattfinden. Nach einem witterungsmäßig sehr unterschiedlichen Tag bildete ein Chorkonzert in der St.-Jürgen Kirche den Abschluss der „Horster Woche“.

„Schiffe versenken“ war der Renner beim Badespaßtag der „Horster Woche“.
Foto: Hermann Mohrdieck
„Schiffe versenken“ war der Renner beim Badespaßtag der „Horster Woche“.
 

Tags zuvor hatten die Organisatoren ebenfalls mit dem Wetter zu kämpfen. Beim Aufbau des Flohmarkts am Sonnabendmorgen regnete es kurz, und einige Standbetreiber winkten ab und fuhren gleich wieder nach Hause.

Zu heiß erschien es den letztlich knapp 200 Besuchern bei der Sommernachtsparty, zu der das Organisationteam am Abend in die Aula der Jacob-Struve-Schule eingeladen hatte. Sie verbrachten den Abend lieber unter freiem Himmel vor der Schule, so dass die Tanzfläche größtenteils leer blieb. Trotzdem war die Stimmung gut und bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgiebig geklönt.

„Wir haben trotz der schlechten Wetters am Abschlusstag eine tolle Horster Woche erlebt“, sagte André Michen. Im Organisationsteam soll jetzt überlegt werden, wie man die nächste Festwoche in zwei Jahren wieder attraktiv gestaltet und noch mehr Besucher für die einzelnen Veranstaltungen interessieren kann.

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