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SPD Elmshorn : Zukunftsgespräch mit Bürgermeister Hatje

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Einen Blick in „die Zukunft von Elmshorn“ vermittelte Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) als besonderer Gast während der Auftaktveranstaltung zur Woche der Elmshorner SPD im Schützenhof.

Elmshorn | Welch große Bedeutung dabei der Umgestaltung des Gebiets Krückau/Vormstegen durch die Verwaltung beigemessen wird, machte Hatje gleich zu Anfang des Abends deutlich, als er die großformatigen Ausdrucke des Rahmenplans an den Wänden befestigte. Ein Grundpfeiler des Plans ist dabei für den Bürgermeister die Käpten-Jürs-Brücke. „Mit der Hafenspange wurde erst die Möglichkeit geschaffen, die Verkehrsströme durch die Innenstadt neu zu ordnen“, so Hatje. Ohne die Brücke wäre die Umsetzung der Planungen gar nicht möglich.

Bei allem sei für die stark wachsende Krückaustadt die Schaffung neuen Wohnraums ein wichtiges Element. Hier richtet Hatje seinen Blick auf die neuen Wohneinheiten, die aktuell auf dem Gelände des ehemaligen Hauses Elbmarsch am Sandberg entstehen, auf die Planungen für weitere Smart-Ideen-Häuser in der Straße Uhlenhorst, auf die geplante Wohnbebauung am Nordufer des Hafens und innerhalb des Gebietes Vormstegen sowie insbesondere auf die im nächsten Jahr beginnende Umgestaltung des ehemaligen Kibek-Hochhauses zu Wohnraum. „Es werden insgesamt über 600 weitgehend barrierefreie oder barrierearme Wohnungen geschaffen, die zu einem guten Teil auch im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus gefördert werden“, betont der Bürgermeister, der aber auch auf die Grenzen des Wachstums hinweist: „Das reicht dann erstmal; wir müssen auch sehen, dass wir mit der Infrastruktur hinterherkommen!“

Beim Thema Infrastruktur ging es Hatje nicht nur um Kanalbaumaßnahmen, sondern auch um die sozialen Einrichtungen. Er könne sich sehr gut vorstellen, so der Verwaltungschef auf Nachfrage aus dem gut gefüllten Saal, in dem Neubau des Rathauses auch einen Kindergarten unterzubringen, „und auch weitere Einrichtungen, denn, ganz ehrlich, ich möchte, dass das Rathaus am neuen Standort nicht nur der Verwaltung dient, sondern auch intensiv von den Bürgern genutzt und angenommen wird!“ Mit diesem Wunsch verbindet sich für den Verwaltungs-Chef auch die Hoffnung, dass die Standortfrage des Rathauses „rund um den Buttermarkt“ sehr bald geklärt wird.

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erstellt am 09.Okt.2014 | 14:00 Uhr

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