Zu wenig Teilnehmer: Kulturmesse fällt aus

Zum Programm der ersten Kulturmesse gehörte auch ein Bühnenprogramm in der Aula der KGSE .
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Zum Programm der ersten Kulturmesse gehörte auch ein Bühnenprogramm in der Aula der KGSE .

Neuer Anlauf im Frühjahr 2019 / Veranstaltung in der City möglich

shz.de von
04. Mai 2018, 16:38 Uhr

Die Premiere war verheißungsvoll: 44 Teilnehmer stellten im April 2016 während der ersten Elmshorner Kulturmesse in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE) ihre Abeit vor. Mehr als 1000 Besucher kamen. In diesem Monat sollte es eine Neuauflage geben. Jetzt der Dämpfer: Die Messe fällt aus, es gibt nicht genug Anmeldungen.

Am 17 . Mai sollte das Forum der KGSE wieder zur bunten Kreativmeile werden. Vereine, Verbände und Kulturschaffende sollten die Gelegenheit nutzen, sich zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Jetzt kommt alles anders. Gestern teilte die Stadtverwaltung mit, dass die Messe nicht stattfindet. Zum Anmeldeschluss am 30. April lagen nur 22 Anmeldungen vor. Nicht genug, um „eine ähnlich erfolgreiche Veranstaltung wie vor zwei Jahren“ zu gewährleisten, so die Stadt. Mindestens 30 Meldungen hätten es sein müssen.

Woran hat es gelegen? „Wir haben von vielen Kulturschaffenden die Rückmeldung erhalten, dass ihr Terminkalender in diesem Jahr extrem voll ist. Viele wollten wieder Teilnehmen, waren aber anderweitig schon sehr ausgelastet“, sagte Peter Köhnke vom Kulturamt. Er begleitet die Planung für die Stadt. Die Absage sei „äußerst schade“, an mangelndem Interesse seitens der Kulturschaffenden habe es aber nicht gelegen.

Davon ist auch Stadtrat Dirk Moritz überzeugt. „Das Interesse ist sicher da, vielleicht war der Termin nicht so günstig“, sagte er. Beim nächsten Mal soll es besser laufen. Das Organisationsteam mit Vertretern der Stadt und Mitgliedern des Runden Tisches Kultur Elmshorn wollen sich im Herbst zusammensetzen, um einen neuen Termin für die Messe zu finden.

Angepeilt, so Stadtrat Moritz, sei das Frühjahr 2019. Möglich sei dann auch ein anderer Veranstaltungsort als die KGSE. Moritz: „Vielleicht macht es Sinn, in die City zu gehen, zum Beispiel ins Rathaus“. Der Stadtrat kann sich vorstellen, die Messe mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu verknüpfen: „Die Innenstadt ist dann voller Menschen, die sich sicher auch für die Angebote der Kultur interessieren“.

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