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Partnerschule auf Neuseeland : Zu Gast am anderen Ende der Welt

vom

38 Schüler der Leibniz Privatschule Elmshorn und Bad Bramstedt besuchen Partnerschulen in Neuseeland.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 09:22 Uhr

Elmshorn/Dunedin | Dreieinhalb Wochen waren 38 Mädchen und Jungen der Leibniz Privatschule Elmshorn und Bad Bramstedt mit ihren Betreuern in Neuseeland unterwegs. Sie besuchten die Partnerschulen der Leibniz Privatschule, bereisten das Land, bewunderten Delfine im Pazifik und machten zum Schluss noch einen Abstecher nach Sydney in Australien.

"Natürlich sind wir schon oft gefragt worden: Warum ausgerechnet Neuseeland? Schließlich wird auch anderswo in der Welt Englisch gesprochen. Man muss nicht unbedingt 18 500 Kilometer ans andere Ende der Welt reisen - wenn es denn um Sprache geht", sagt Schulgründerin Barbara Manke-Boesten. Neuseeland ist für die Schule seit mehreren Jahren schon fast so etwas wie Tradition. "Unser Sohn Henk war zuerst da, es folgten Lasse Wiese, Malte Gauger und Sander Marten aus Elmshorn; Cassian Persch war der erste aus Bad Bramstedt", so Manke-Boesten.

Derzeit sind fünf Schüler aus Elmshorn und zwei Bad Bramstedter dort. Auch Sophie Jungjohann ist vor Ort, die nach Nicole Liedtke aus Elmshorn die zweite Leibniz-Schülerin am Mädchen-Gymnasium St. Hilda in Dunedin ist. "Nach 14 Austauschschülern können wir sagen: Es hat sich bewährt. Und was kann man schon dagegen sagen, wenn wir seit sieben Jahren die Möglichkeit haben, mit einer der besten Schulen der Welt, der King’s Highschool, zusammen arbeiten können", sagt Manke-Boesten.

Egon Boesten, Leiter der Leibniz Privatschule Bad Bramstedt in Hitzhusen: "Wir haben schon sehr viel gelernt: die konsequente Umsetzung von Schulkleidung, die Wichtigkeit der Kleinigkeiten im schulischen Alltag, Vermittlung der Werte vor allem Respekt und Personal Excellence, die wöchentliche Versammlung mit einem durchdachten Auszeichnungssystem. Und: Das neuseeländische Schulsystem nimmt genau das vorweg, was man jetzt in Deutschland gerade beginnt zu diskutieren: nicht auf die Schulstruktur, sondern auf den Lehrer kommt es an." All das zusammen genommen mache das gute Gewissen aus, Schüler dorthin zu schicken und alle zwei Jahre eine Schulreise mit ausgewählten Schülern dorthin anzutreten. "Auch wenn es so unheimlich weit weg ist", so Boesten.

Übrigens: Auch externe Schüler können die Leibniz-Partnerschulen in Dunedin/Neuseeland besuchen, betont der Schulleiter.

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