Wirtschaftsjunioren zu Gast in Berlin

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Projektwoche: Jungunternehmer und Führungskräfte zu Besuch im Bundestag

shz.de von
06. Juni 2018, 00:00 Uhr

Eine Woche lang haben die fünf Wirtschaftsjunioren Ann-Christin Hahn, Maike Kohl, Heiko Arp, Nathalie Rieck und Tim Schulz-Eppers verschiedenen Bundestagsabgeordneten bei der politischen Arbeit in Berlin über die Schulter geschaut. Vom 14. bis 18. Mai nahmen die Wirtschaftsjunioren am Know-how-Transfer mit dem Deutschen Bundestag teil.

Ziel der Projektwoche ist es, jungen Unternehmern und Führungskräften einen Einblick in parlamentarischen Alltag zu geben und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern. Am diesjährigen Know-how-Transfer nahmen 200 junge Wirtschaftsvertreter aus ganz Deutschland teil.

Tim Schulz-Eppers, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Unterelbe, fasst seine Eindrücke wie folgt zusammen. „Da der Know-how-Transfer in der Haushaltswoche lag, konnten wir die Haushaltsdebatte hautnah mitverfolgen.“ Inhaltlich machten sich die Besucher für mehr Gründergeist, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Generationengerechtigkeit stark. „Als junge Wirtschaft fordern wir, die Rente zukunftssicher zu machen. Die Rentenpläne der Großen Koalition sind eine große Enttäuschung für die junge Generation und ein Angriff auf die Generationengerechtigkeit.“


Treffen mit Kanzlerin und jungen Parlamentariern

Auf dem Programm standen Hintergrundgespräche mit Fraktionsvorsitzenden, Treffen mit jungen Parlamentariern, ein Austausch mit dem estnischen Botschafter und ein Termin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Know-how-Transfer wurde zum 24. Mal veranstaltet.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10 000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz verantworten sie etwa 300 000 Arbeits- und 40  000 Ausbildungsplätze.

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