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Politik will Bürger beteiligen : Wird das Rathaus in Elmshorn ein reiner Verwaltungsbau?

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Der Neubau des Elmshorner Rathauses im Jahr 2018 rückt immer näher und im zuständigen Sonderausschuss konkretisieren sich die Planungen. Jetzt hat sich das Hamburger Büro „D&K Drost Consult“ vorgestellt, das die Ausschreibung des Architekten-Wettbewerbs begleiten wird.

Im nächsten Schritt soll in Beteiligungswerkstätten der Bürgerwille abgefragt werden. „Bevor wir im kommenden Jahr mit der Ausschreibung beginnen, müssen wir wissen, was für ein Rathaus wir uns wünschen“, erklärt die Ausschuss-Vorsitzende Monika Czemper (SPD-Fraktion). Am 14. Oktober und am 9. Dezember werden deshalb alle Elmshorner eingeladen, ihre Meinung zum Rathausbau zu äußern. Ort und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben.

Konkret geht es vor allem darum, ob das Rathaus ein reiner Verwaltungsbau wird oder ob von den Bürgern noch zusätzliche Einrichtungen gewünscht werden. „Im Gespräch ist zum Beispiel eine Gastronomie, ein  für Veranstaltungen und Ausstellungen offener Eingangsbereich, oder, in einem eigenen Anbau, auch eine Kindertagesstätte“, sagt Czemper.

Bislang hat sich ihr Sonderausschuss mit der Frage beschäftigt, welche Räume für die Verwaltung benötigt werden. „Aber auch damit müssen wir uns noch einmal befassen. Denn wegen der Flüchtlinge benötigt das Amt für Bürgerbelange mehr Platz.“

Im kommenden Jahr soll ein zweistufiger Architekten-Wettbewerb für das Rathaus ausgeschrieben werden. Spätestens bis 2017 muss der Prozess abgeschlossen sein.

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