"Wir drehen jetzt, bitte Ruhe!"

Die beiden Schauspieler Katharina Wackernagel und  Wotan Wilke Möhring  (Mitte) drehten einige Szenen in Seester. Der Drehort habe Ähnlichkeiten zur Umgebung von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern.  Foto: KOCH (2)
1 von 2
Die beiden Schauspieler Katharina Wackernagel und Wotan Wilke Möhring (Mitte) drehten einige Szenen in Seester. Der Drehort habe Ähnlichkeiten zur Umgebung von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: KOCH (2)

Seester war sechs Tage lang Drehort für den ZDF-Krimi "Stralsund" / Auch die deutsche Schauspiel-Prominenz ließ sich blicken

shz.de von
10. Mai 2012, 06:38 Uhr

Seester | Wer in den vergangenen Tagen durch Seester gefahren ist, konnte die zahlreichen Wohnwagen, Autos und Trailer der Film-Crew kaum übersehen - mit Glück konnte man auch einen Dreh live miterleben. Gedreht wurden Szenen des ZDF-Krimis "Stralsund", genauer gesagt, dem vierten Teil der Reihe mit dem Namen "Rache".

Sechs Tage lang drehte das Film-Team in Seester. "Hier haben die Häuser Ähnlichkeiten mit der Umgebung von Stralsund", begründet Daniel Luonie vom Produktionsteam die Wahl des Drehorts. Schauplatz war das Haus der Familie Themm, die dem Team ihr Haus zur Verfügung stellte. "Bereits vor eineinhalb Jahren hat das ZDF in unserem Haus gedreht - damals hatte alles problemlos geklappt, daher haben wir es dieses Mal gerne wieder gemacht", berichtet Gabriele Themm. Aber es sei für sie kein Projekt, das man alle paar Monate mitmachen würde. Das Haus in der Dorfstraße wurde bereits 2011 für den Film "Restrisiko" (Sat.1) als Kulisse verwendet. Damals seien sie von einem Vertreter der Produktionsfirma angesprochen worden, da das Haus als passendes Objekt infrage kam. Für den aktuellen ZDF-Film sei das Haus der Familie in einer Kartei für Drehorte ausgewählt worden.

Auch die deutsche Schauspielprominenz war in Seester vertreten: So standen beispielsweise Katharina Wackernagel (Das Wunder von Bern) und Wotan Wilke Möhring (Männerherzen) als Kommissare Nina Petersen und Benjamin Lietz vor der Kamera. In ihrem aktuellen Fall bekommen es die beiden zusammen mit ihrem Kollegen Hauptkommissar Karl Hidde (Alexander Held) mit besonders skrupellosen Gangstern zu tun. Der 17-jährige Vitas kommt mit der Fähre aus Litauen in Stralsund an. Er hat ein Baby dabei. Ein Mann, Michael Leschek, holt ihn ab. Kurz darauf ist dieser tot. Die Ermittlungen führen die Kommissare nach Litauen, kurz darauf geschehen weitere Morde. Wann der Film im Fernsehen zu sehen ist, steht noch nicht fest. "Voraussichtlich im Herbst", sagt Daniel Luonie vom Produktionsteam.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen