Winter hat Elmshorn fest im Griff

Einsatz für das städtische Räumkommando: Auf der Ost-West-Brücke war es gestern Morgen spiegelgatt.
Foto:
1 von 2
Einsatz für das städtische Räumkommando: Auf der Ost-West-Brücke war es gestern Morgen spiegelgatt.

Streufahrzeuge auf spiegelglatten Straßen im Dauereinsatz / Busverkehr eingestellt

shz.de von
19. Januar 2018, 17:31 Uhr

Dicke Schneeflocken, die über Stunden vom wolkenverhangenen Himmel wirbelten. Der Winter hat sich gestern mit Wucht zurückgemeldet. Das Sturmtief „Friederike“ bescherte dabei auch dem Kreis Pinneberg bis zu sechs Zentimeter Neuschnee – und den Kollegen vom Elmshorner Betriebshof den ersten Großeinsatz dieses Winters: „Wir sind mit 68 Kollegen und allen Fahrzeugen im Einsatz. Mehr geht nicht“, betonte Volker Koch, verantwortlich für den Winterdienst der Stadt Elmshorn. Trotzdem: Viele Straßen im Stadtgebiet verwandelten sich in spiegelglatte Fahrbahnen. Im Stadtgebiet und im Umland ging es nur noch im Schleichtempo voran. Der Busverkehr in Elmshorn wurde bis auf die Linien 6501 und 6502 komplett eingestellt. Unfälle waren angesichts der extremen Wetterlage dennoch die Ausnahme. Die Elmshorner Polizei lobte ausdrücklich das Verhalten der Autofahrer – und den massiven Streueinsatz des Betriebshofes. Im Stadtgebiet blieben laut Polizei gleich mehrere Lastwagen an kleinen Steigungen liegen. Es kam zudem immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil Bäume und Äste unter der Schneelast umzustürzen drohten.

Winterdienst-Chef Koch konnte seine Teams dabei gar nicht so früh rausschicken, wie geplant. „Weil es zunächst regnete, konnten wir vorab kein Salz auf die Straßen bringen.“ So gerieten die Streufahrzeuge in den morgendlichen Berufsverkehr. Es dauerte, bis die Hauptstraßen, Brücken und wichtige Kreuzungsbereiche vom Schnee geräumt waren. Mit drei Lastwagen, einem Radlader und 14 Kolonnenwagen kämpften die Betriebshofmitarbeiter, unterstützt von Kollegen der Stadtentwässerung und des Flächenmanagements, gegen die weiße Pracht auf Straßen und Bürgersteigen. Während viele Autofahrer fluchten, vergnügten sich zahlreiche Jungen und Mädchen im – so selten gewordenen – Winter Wonderland.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen