zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

23. November 2017 | 21:36 Uhr

Video : Willkommen im Halloween-Haus

vom

Am 31. Oktober können sich die Besucher des Halloween-Hauses in der Sparrieshooper Bahnhofstraße gruseln. Sven Weide hat seine Garage in ein Gruselkabinett verwandelt.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Klein Offenseth-Sparrieshoop | Fledermaus-Monster mit rot-glühenden Augen fallen von den Decken, irre Massenmörder schreien hinter Gittern und vom Dach klettert eine riesige, schwarze Spinne – willkommen im Halloween-Haus von Klein Offenseth-Sparrieshoop. Sven Weide hat zum dritten Mal sein Grundstück in der Bahnhofsstraße 33 in ein Gruselkabinett verwandelt. In seinem Vorgarten krabbeln am Abend vor Allerheiligen Skelette aus ihren Gräbern, auf einer Videoleinwand tanzen Geister zu Michael Jacksons „Thriller“ und in der alten Garage können furchtlose Besucher durch ein Geisterhaus fast wie auf dem Jahrmarkt spazieren.

Am 31. Oktober darf jeder kommen – bei freiem Eintritt und mit Gratis-Würstchen und Softdrinks. „Nur Biertrinker müssen zahlen“, sagt Weide. Er baut seine Grusel-Welt vor allem für die Kinder aus der Nachbarschaft. „Wenn die einem am Ende vor lauter Begeisterung um den Hals fallen, hat sich alles gelohnt“, sagt der 49-Jährige. Jahr um Jahr hat er das Projekt immer weiter ausgebaut. Gab es 2015 nur eine Leinwand mit einer gespenstischen Projektion und ein paar Grabsteinen, hat sich das Ganze mittlerweile in eine echte Attraktion verwandelt: Mittlerweile bewegen sich sogar die Skelette und Fledermäuse. Weide hat in stundenlanger Arbeit Scheibenwischermotoren eingebaut, Grabsteine aus Styropor ausgesägt und Spinnenweben aus Kunstdarm gebastelt. Auch ein paar Statisten sind dabei, die die Gäste das Fürchten lehren.

 

Die gruseligen Schreie, das Stöhnen und die gespenstische Musik stammen aber aus dem Internet, genauso wie Puppen und andere Utensilien. Das Ganze hat auch viel Geld verschlungen. Über 2000 Euro insgesamt schätzt Weide – „und das alles für gerade einmal fünf Stunden.“ Trotzdem will Weide  weiter machen, sein Projekt immer weiter vergrößern. Die Inspirationen holt er sich von der Videoplattform Youtube, die meisten seiner Vorbilder kommen aus den USA.  Und der Aufwand zahlt sich aus: Im vergangenen Jahr kamen rund 400 Besucher zum Halloween-Haus, einige reisten sogar aus Hamburg an. „Ich muss nur aufpassen, dass es nicht zu gruselig wird“, sagt Weide. „Einige Kinder und viele Erwachsene drehen mittendrin um, weil es ihnen zu viel wird.“ Seine eigenen Kinder, zwölfjährige Zwillinge, trauten sich garnicht herein. Aber den meisten Besuchern gefalle es. Ein älterer Herr machte Fotos, um sie seiner kranken Frau zeigen zu können. „Eine Stunde später stand sie selbst hier – wir haben sie dann rechts und links an den Armen genommen und sind losgelaufen“, erzählt Weide. „Für solche Erlebnisse mache ich das.“

Wer das Halloween-Haus mit eigenen Augen sehen will, kommt am 31. Oktober ab 17 Uhr in die Bahnhofsstraße 33

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen