Musiknacht : Wenn Elmshorns City rockt und swingt

 An insgesamt 18 Spielstätten in diversen Geschäften, Einrichtungen und Cafés wurden attraktive Live-Konzerte organisiert.
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An insgesamt 18 Spielstätten in diversen Geschäften, Einrichtungen und Cafés wurden attraktive Live-Konzerte organisiert.

Zahlreiche Musikfans aus der Region pilgerten durch die Innenstadt. Live-Konzerte an insgesamt 18 Spielstätten.

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28. Mai 2018, 16:00 Uhr

Elmshorn | Als rundum geglückt kann die vierte Elmshorner Musiknacht bewertet werden, die am Freitagabend ab 18 Uhr dafür sorgte, dass zahlreiche Musikfans aus der Region durch die Innenstadt pilgerten. Der Grund: An insgesamt 18 Spielstätten in diversen Geschäften, Einrichtungen und Cafés wurden attraktive Live-Konzerte organisiert mit diversen Bands, kleineren Formationen und Einzelkünstlern inklusive Tanzshow. Am Ende gab es einen stimmungsvollen Ausklang mit Live-Musik der Band „Dreamwood“ bei sommerliche Atmosphäre auf dem Alten Markt, wo gerade das achte Wein- und Schlemmerfest des Verkehrs- und Bürgervereins (VBV) ausgerichtet wurde.

Der Auftakt erfolgte wie im Vorjahr im Kirchenschiff von St. Nikolai, das sich restlos gefüllt mit musikinteressierten Besuchern zeigte, die dort ein Programm geboten bekamen, das sich lohnte. Gestartet wurde nach einer kurzen Begrüßung mit dem Trio „concordiae“, das in die Welt der klassischen Musik entführte. Mit Cello, Querflöte und Harfe ließen die drei jungen Nachwuchskünstlerinnen des Ensembles, das aus dem Landesjugendorchester hervorgegangen ist, ausdrucksstarke Werke von Jean-Michel Damase (1928 bis 2013) erklingen und ernteten nach ihrem etwa 15-minütigen Auftritt einen herzlichen Applaus für die überaus eindrucksvolle Performance.

Zarte Klänge gab es zum Auftakt der 4. Elmshorner Musiknacht mit dem Ensemble „concordiae“.
Ulf Marek
Zarte Klänge gab es zum Auftakt der 4. Elmshorner Musiknacht mit dem Ensemble „concordiae“.
 

Dann ein Kontrast: Das Hamburger Duo „Bidla Buh“ stürmte vor den Altarbereich des Gotteshauses und sorgte mit einer Kombination aus Comedy und fulminant virtuosen Musikeinlagen für äußerst kurzweilige Unterhaltung. Dann wurde das Publikum zum Hauptteil der Elmshorner Musiknacht entlassen – den Konzerten, die zwischen der Neuen Straße und der Mühlenstraße nun für rund zweieinhalb Stunden für manch einen Hörgenuss, Partystimmung und viel Bewegung sorgen sollten. Kein Wunder, denn unter den Namen der Mitwirkenden fanden sich zahlreiche in der Region populäre Bands und Künstler. Unter ihnen „The Moneybrothers“, die im Keller der Sparkasse für Partystimmung pur sorgten, die Band „Pfeffer“, die es bei Musik-Hofer so richtig krachen ließ, und die Gruppe „Rocksin“, die das Modehaus Ramelow buchstäblich mit ihrer energiegeladenen Show zum Rocken brachte. Aber auch sanftere Töne erklangen, wie beispielsweise bei Nina Müller im Café Mittendrin, dem Duo „Lichtgestalten“, das im Hofcafé der Brücke Elmshorn auftrat, und bei Jerzee und Alex Notch, die im Industriemuseum konzertierten – eine Location, die erstmalig bei der Elmshorner Musiknacht als Spielstätte genutzt wurde.

„Ten den zen“ im Torhaus.
Ulf Marek
„Ten den zen“ im Torhaus.
 

„Wir sind mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Die Stimmung ist hervorragend, und die Musik kommt bestens an“, freute sich Manulea Kase vom Stadtmarketing, während sie von einem Konzertort zum anderen unterwegs war.

Und Jürgen Schumann vom VBV, der mit der Weinkönigin Michelle Celine Paulsen die einzelnen Spielstätten aufsuchte, bestätigte: „Elmshorn versteht es zu feiern.“

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