Neujahrsempfang : Weniger Plastik, Fahrrad statt Auto: Das wünscht sich Seestermühes Bürgermeister für 2020

Krückausperrwerk und Hafen in Seestermühe: Beim Neujahrsempfang begrüßt Bürgermeister Thorsten Rockel 2020 und wünscht sich mehr Umweltbewusstsein.

Krückausperrwerk und Hafen in Seestermühe: Beim Neujahrsempfang begrüßt Bürgermeister Thorsten Rockel 2020 und wünscht sich mehr Umweltbewusstsein.

Thorsten Rockel appelliert an das Umweltbewusstsein seiner Gemeinde.

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14. Januar 2020, 16:30 Uhr

Seestermühe | Kurzweilig und die großen Themen aus der Bundes- und Landespolitik mit dem Geschehen in Seestermühe verbindend, dazu die Feststellung, dass Seestermühe aktuell 914 Einwohner hat: Das war die Ansprache von Seestermühes Bürgermeister Thorsten Rockel während des Neujahrsempfangs der Gemeinde im Bürgerhaus.

Umweltbewusstsein

So schlug er den Bogen von den Demonstrationen „Fridays for Future“ zum Geschehen in Stade-Bützfleht und dem Engagement von Bürgerinitiativen beidseits der Elbe.

„Wir müssen als Gemeinde und auch als Bürger weiterhin dafür kämpfen, dass in unserer Region nicht noch mehr an umweltschädlicher Industrie entsteht“, so Rockel. An seine Mitbürger gewandt sagte Rockel:

Sicher wissen wir alle, dass wir im Umgang mit unseren Ressourcen deutlich besser werden müssen. Das beginnt im ganz kleinen beim Einkauf im Supermarkt. Muss ich zum Beispiel jede Paprika in eine Plastiktüte packen? Ist jede Fahrt mit dem Auto notwendig? Kann ich auch mal das Fahrrad nehmen? Thorsten Rockel, Bürgermeister Seestermühe
 

Breitbandausbau und Etat 2020

Die aktuellen Bebauungspläne, der voraussichtlich Anfang März beginnende Breitbandausbau und die Haushaltsdaten der Gemeinde waren weitere Punkte. Rockel schilderte eindringlich, dass bei den zahlreichen Pflichtaufgaben der Gemeinde kein freier finanzieller Spielraum mehr vorhanden ist.

Er forderte zum wiederholten Mal, dass nicht nur die Aufgaben von Bund und Land auf die Gemeinden übertragen werden dürfen, sondern auch die finanzielle Ausstattung gewährleistet werden muss.

Abschließend bedankte er sich bei allen Gemeindevertretern und bürgerlichen Ausschussmitgliedern für die Zusammenarbeit und das persönliche Engagement.
 

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