Ausstellung in Elmshorn : Weltreise voller fantastischer Bilder

Die Tundra: Das Farbenspiel der Pflanzen und Seen zeigt sich erst bei der Betrachtung von oben in seiner fantastischen Art.
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Die Tundra: Das Farbenspiel der Pflanzen und Seen zeigt sich erst bei der Betrachtung von oben in seiner fantastischen Art.

Greenpeace präsentiert in der KGSE „Naturwunder Erde“. Bilder, Erlebnisse und Musik in einer Multivisionsshow mit Markus Mauthe.

shz.de von
20. Januar 2015, 12:00 Uhr

Elmshorn | Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Erde. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen. Am Freitag, 30. Januar, zeigt Mauthe in einer Multivisionsshow Bilder seiner Reisen um die Welt im Forum der Elmshorner Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE).

Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren, auf Reisen in sechs Kontinente, entstand diese Lichtbildshow. Markus Mauthe fängt die tanzenden Nordlichter über Kanadas Wäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti. Brasiliens Iguazú-Wasserfälle im Morgengrauen wirken nach Mauthe-Art wie gemalt und könnten die Badestelle von Naturgöttern sein.

Seine Kompositionen verzaubern mit einzigartigen Lichtstimmungen, warmen Farbsymphonien und überraschen mit ungewohnten Blickwinkeln. Die Erde hat viele Gesichter. Doch Markus Mauthe ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. In einem komplexen Geflecht ist alles Leben miteinander verbunden und hängt voneinander ab. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes Ökosystem.“

Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er die Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.

An der Seite von Fotograf Markus Mauthe (li.) reiste Rolf „Lotte“ Reinstrom aus Altenmoor häufig mit. Mauthe ist zum dritten Mal auf Einladung von Reinstrom mit einem Vortrag in Elmshorn.
An der Seite von Fotograf Markus Mauthe (li.) reiste Rolf „Lotte“ Reinstrom aus Altenmoor häufig mit. Mauthe ist zum dritten Mal auf Einladung von Reinstrom mit einem Vortrag in Elmshorn.
 

Seine Expeditionen bedeuteten für Markus Mauthe trotz 25-jähriger Erfahrung in der Naturfotografie ein großes Abenteuer, aber auch harte Arbeit. Auf der Suche nach perfekten Motiven kämpfte er sich wochenlang durch den schwülen, moskitoverseuchten Tropenwald, überwand Urängste, indem er das Tauchen erlernte, fror bei Minusgraden in der Arktis, und erklomm mit seiner schweren Ausrüstung bis zu 6000 Meter hohe Pässe im Himalaya. „Wenn Wetter und Tiere nicht mitspielen, braucht es für ein einziges gelungenes Foto viel Leidensfähigkeit und Geduld“, so Mauthe.

Neben fundiertem Fachwissen bietet Mauthe bei seiner Show authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch eigens für die Bilder komponierte Musikpassagen von Kai Arend. Der Vortrag „Naturwunder Erde“ beginnt am 30. Januar in Elmshorn um 19.30 Uhr. Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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