Weiße Weste hat Bestand

Erfolgreich:  Timo Kunrath (vorne), hier im Duell gegen Quickborns Alexander Mai, erzielte das zwischenzeitliche 3:0 für den SV Hörnerkirchen.
Erfolgreich: Timo Kunrath (vorne), hier im Duell gegen Quickborns Alexander Mai, erzielte das zwischenzeitliche 3:0 für den SV Hörnerkirchen.

Fußball-Kreisliga: SV Hörnerkirchen zittert sich zum 4:3-Erfolg beim 1. FC Quickborn II

shz.de von
10. August 2018, 11:13 Uhr

1. FC Quickborn II –

SV Hörnerkirchen 3:4 (0:2)


„Ich muss mich korrigieren. In der vergangenen Woche habe ich gesagt, dass ich zufrieden bin, solange wir immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das ist rückblickend wohl doch nicht so“, sagte Jürgen Kohnagel, Fußball-Trainer des SV Hörnerkirchen. Denn mit genau diesem einen Tor Unterschied sollte der hiesige Kreisligist die Begegnung in der Staffel 8 beim 1. FC Quickborn II gewinnen. So recht glücklich mit dem 4:3 (2:0) war Hökis Trainer aber nicht. „Bis zur 62. Minute war alles im grünen Bereich. Was dann passiert ist, darüber werden wir intern nochmal sprechen müssen“, haderte Kohnagel. Zu diesem Zeitpunkt führte seine Elf deutlich mit 4:0, schaltete dann gleich mehrere Gänge zurück und ließ die Quickborner zurück ins Spiel kommen. „Nach zwei Jahren in der Kreisliga sollten wir das eigentlich besser wissen und so ein Ergebnis cleverer verwalten“, meint der Coach. Jammern auf hohem Niveau, immerhin ist der SV Hörnerkirchen neben Spitzenreiter TuS Hasloh das einzige Team der Staffel 8, welches in bislang allen drei Spielen der noch jungen Saison als Sieger vom Platz gegangen ist.

TSV Sparrieshoop –

TuS Hasloh 0:1 (0:1)


„Insgesamt ein verdienter Sieg für Hasloh“, konstatierte Oliver Schlegel nach Spielschluss. Für den Trainer des TSV Sparrieshoop waren die Gäste aus Hasloh in der ersten Halbzeit einfach „den Tick stärker und zielstrebiger“. Im zweiten Durchgang hätten sich dann beide Teams „weitestgehend neutralisiert“, ohne dass es dabei auf beiden Seiten fast keine Torchancen gab. „Wir haben unsere Chancen, insbesondere in der ersten Halbzeit, nicht genutzt“, so Schlegel.

SSV Rantzau II –

FC Union Tornesch II 2:4 (2:2)


Reichlich Lehrgeld musste Kreisliga-Neuling SSV Rantzau II im Spiel gegen den FC Union Tornesch II zahlen. Zwar lag das Team von Jan-Hendrik Bruns nach einer halben Stunde noch mit 2:0 in Führung, doch das reichte nicht, um am Ende die Punkte zu entführen – der FCU drehte die Partie zum 4:2 aus seiner Sicht. „Wir haben es nicht verstanden, das Ergebnis zu verwalten. Der FCU war mit seinen gestandenen Kreisligaspielern schlichtweg cleverer als wir. Wir müssen Geduld haben, mit unserer jungen Mannschaft stetig dazulernen“, so Bruns.

TuS Hemdingen-Bilsen –

Gencler Birligi 5:2 (3:2)

Hemdingens Trainer Patrick Kinastowski weilt im Urlaub, auf die „faule Haut“ hat sich sein Team am Wochenende dennoch nicht gelegt. Der 5:2-Sieg gegen Gencler Birligi: „Ein absolut gerechtes Ergebnis“, fand Co-Trainer Christoph Mattern und sah in der ersten Halbzeit zwar ein stellenweise sehr zerfahrenes Duell, das sich mit nachlassender Kondition bei den Elmshornern mehr und mehr zu einem Spiel auf ein Tor entwickelte. Ärgerlich: Hemdingens Björn Knodel zog sich vermutlich einen Muskelfaserriss zu und fällt vorerst aus. Bei Gencler sah Betreuer Dieter Steffens deutlichen Optimierungsbedarf in der Defensive: „Das waren einige krasse Abwehrfehler, die Tore haben wir uns quasi selbst rein geschossen“. Dabei konnten Eugen Shvaychenko und Ümit Poyaz den Führungstreffer von Ben Petrikowski innerhalb von nur sechs Minuten zu Genclers Gunsten drehen, dann aber nicht mehr mit dem Tempo der Gastgeber mithalten.

TSV Seestermüher Marsch –

TuS Holstein Quickborn 3:1 (1:1)


Beim TSV Seestermüher Marsch gilt es die nächsten zwei bis drei Wochen zu überstehen. „Danach sehe ich ein wenig Licht am Ende des Tunnels“, meinte Ligaobmann Klaus Kimpel, angesprochen auf die angespannte Personalsituation der Märschler, die mit Kay Markmann Unterstützung aus der Seniorenmannschaft erhielten. „Angesichts der Situation bin ich mit dem Spiel durchaus zufrieden“, verriet Kimpel. Metin Tefci stellte früh (7.) die Führung her und sorgte auch für die übrigen beiden Treffer beim 3:1-Sieg. Der TuS Holstein versuchte über lange Bälle zum Erfolg zu kommen – vergebens.

Holsatia/EMTV –

TSV Heist II 3:0 (2:0)


„Wenn es etwas gibt, was wir verbessern könnten, dann ist es unsere Chancenverwertung. Aber das wäre dann wirklich Meckern auf hohem Niveau“, meinte Holsatias Co-Trainer Thorben Pingel, und bezeichnete den 3:0-Erfolg gegen den TSV Heist II als „souveränen Sieg“. Zumal die Heistmer Gäste von Anfang an eine sehr defensive Spielweise an den Tag legten. „Doch auch dafür hatten wir die richtige Lösung parat, worüber ich sehr froh bin“, so Pingel.

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