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Elmshorner Nachrichten

19. Oktober 2017 | 06:44 Uhr

Elmshorn : Weihnachts-CD – live und in Farbe

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Kindergartenchöre, Rock-Bands und Solo-Sänger traten in St. Nikolai auf. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2015 | 13:08 Uhr

Elmshorn | Sie sangen von der Empore über der Kanzel und von der Empore über dem Seitenschiff. Sie standen singend im Altarraum und im Seitenschiff. Sie ließen ein altes englisches Weihnachtslied erklingen und modernen Bluesrock, sie standen ganz allein vor dem Publikum, als Band, als Schul-Big-Band oder als Kinderchor. Sie animierten die Zuhörer in der Kirche zum Applaudieren, Johlen und Pfeifen: Insgesamt 180 Musiker traten am Sonntag in der Elmshorner Kirche St. Nikolai auf. Zusammen mit 340 zahlenden Besuchern und Begleitpersonen füllten sie das Kirchenschiff zwischenzeitlich bis auf den letzten Platz.

14 der 16 Interpreten, die auf der Elmshorner Weihnachts-CD vertreten sind, trugen ihre Beiträge live vor. Sie wurden in der vollen Kirche mit viel Begeisterung belohnt, die sehr bunte Mischung an Stilen kam offenbar an. Das zeigt sich auch beim Verkauf der CD: Rund 2 000 Stück sind seit dem Erscheinen am 1. November schon verkauft, meldet das Stadtmarketing. 10 Euro pro Scheibe fließen in die musikalische Früherziehung an Elmshorner Grundschulen.

Kirchenmusiker, Banker, Kindergartenkinder, Schüler, Chöre und Rockbands: Das Spektrum auf der CD und beim Konzert war sehr breit. Es ging los mit Gospel, es folgten Kinderlieder und eine Arie aus Händels „Messiah“. Andreas Margenfeld sang „White Christmas“ als Karaoke-Version, der Kindergartenchor Hi-Ha-Hermannspatzen wünschte sich „eine Muh, ein Mäh, eine Tätärätätä“.

Dirk Theege, Frontmann der Farmers Road Blues Band, nahm das Thema sehr persönlich: Er hatte für die CD das Lied „Christmas Dream“ geschrieben und darin das aktuelle Thema „Flüchtlinge“ verarbeitet. Anna Haentjens sang ein Chanson, das ihr langjähriger Begleiter Sven Selle komponiert hatte: „Wunsch“ – Frieden wünschte die Sängerin sich.

Die Vielfalt hatte in der Organisation ihren Preis: Nach 45 Minuten mussten die Besucher eine halbe Stunde Umbaupause überbrücken. Die Kinderchöre waren vorher aufgetreten, von deren Eltern und Verwandten kamen einige später nicht aus der Pause zurück. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, mit der Band „Mary Jane Killed The Cat“ trat im zweiten Teil eine sehr populäre Formation auf und wünschte „Merry Christmas Everybody“.

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