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Elmshorner Nachrichten

20. Oktober 2017 | 05:37 Uhr

Wehrführer wirbt für neues Einsatzfahrzeug

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

von
erstellt am 15.Jan.2014 | 09:25 Uhr

Die Gemeinschaftsfeuerwehr Brande-Hörnerkirchen/Osterhorn musste 2013 zu 14 Einsätzen ausrücken. Diese Bilanz gab Wehrführer Dieter Dräger während der Hauptversammlung in der Gaststätte „Tankstelle“ bekannt. Ob bei einem Dachstuhlbrand, Verkehrsunfällen, einem brennenden Stromverteilerkasten oder einem Böschungsbrand – die Aufgaben waren vielfältig.

Es gab aber auch ruhige Momente. So gab es weder beim Sturzregen im Juni noch während des Orkans „Christian“ größere Schadensmeldungen für die Wehr. Orkantief „Xaver“ zog sogar vorüber, ohne dass die Feuerwehr Höki/Osterhorn auch nur ein einziges Mal ausrücken musste. „Da sind wir wirklich mit einem blauen Auge davongekommen“, so Dräger.

Viel Lob erntete die erst vor knapp zwei Jahren gegründete Jugendfeuerwehr Höki, der inzwischen auch die Nachwuchsbrandbekämpfer aus Bokel angehören. 2013 wurde sie mit einem Ford-Transit-Mannschaftswagen ausgestattet. „Der Wagen hat sich für uns gelohnt“, versicherte Dräger. 25 Jungen und Mädchen verrichten in der Jugendwehr aktuell ihren Dienst, weitere Interessierte müssen sich auf einer Warteliste registrieren lassen. Die aktive Wehr der „Großen“ zählt zurzeit 43 Männer und Frauen. Hinzu kommt die Ehrenabteilung mit ihren derzeit 15 Mitgliedern.

2015 feiert die Wehr ihren 125. Geburtstag. Wie und wann genau gefeiert wird, steht allerdings noch nicht fest. Und einen wichtigen Termin gibt es auch noch zu vermelden: Der gemeinsame Feuerwehrball von Bokel und Brande-Hörnerkirchen/Osterhorn findet am 15. Februar ab 20 Uhr in der Gaststätte „Zur Tankstelle“ statt.

„Ganz nebenbei“ ließ Dräger in seinen Jahresbericht einfließen, dass das Einsatzfahrzeug der Wehr, ein Mercedes, „auch schon recht betagt“ sei. An die Politik gerichtet sagte der Wehrführer, dass man „keinen Investitionsstau“ brauche. Generell bedankte sich Dräger für die gute Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretern, der Verwaltung, der Polizei, den Nachbarwehren – und den Elmshorner Nachrichten. „Wir haben über uns noch nie so viel in der Zeitung gelesen wie in den vergangenen Jahren“, so Dräger.

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