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Freiwilligen Feuerwehr in Bullenkuhlen : Wehrführer lobt Dienstbereitschaft

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Jahreshauptversammlung: Bei sieben Einsätzen im Jahr 2013 wurde eine Dienstbeteiligung von 77 Prozent erreicht.

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Bullenkuhlen ist im vergangenen Jahr zu insgesamt sieben Einsätzen ausgerückt. Dies gab Wehrführer Ulf Glismann während der Jahreshauptversammlung in der Schankwirtschaft „Harbeck“ bekannt. In seinem Rechenschaftsbericht ließ er noch einmal die wichtigsten Ereignisse im Jahr 2013 Revue passieren und gab einen Ausblick auf das neue Jahr.

Der spektakulärste Einsatz der Wehr fand am 27. Mai statt: Es brannte ein Auto in der Gemeinde, das Feuer sprang auf ein benachbartes Gebäude über. „Dank unserem Eingreifen konnte der Schaden begrenzt werden“, berichtete Glismann. Bei anderen Einsätzen, insbesondere während des Orkans „Christian“ im Herbst, mussten Bäume beseitigt werden, die auf die Straße beziehungsweise in die Telefonleitung gestürzt waren. Ein anderes Mal wurden Betriebsstoffe nach einem Verkehrsunfall abgebunden.

Manchmal hätten der Wehrführer und seine Mitstreiter allerdings den Eindruck gewonnen, dass ein Ausrücken überflüssig gewesen wäre. Der geringfügige Anlass bei einigen Einsätzen stünde kaum in einem Verhältnis zum Aufwand. Bei sämtlichen Einsätzen, die sich häufig über mehrere Stunden erstreckten, kamen keine Menschen zu Schaden.

Der Alltag der Bullenkuhlener Blauröcke war geprägt von zwölf Dienstabenden, Übungen mit anderen Wehren, Teilnahme an Aus- und Fortbildungen sowie an der Jubiläumsfeier der Beverner Kameraden. Die Dienstbeteiligung betrug 77 Prozent, drei Kameraden kamen auf 100 Prozent: „Das ist super. Ich hoffe, dass in diesem Jahr ein ähnlich gutes Ergebnis zustande kommt“, erklärte Glismann.

Die Berichte der Fachwarte ergänzten die Ausführungen des Wehrführers. Das Löschfahrzeug hat im vergangenen Jahr 1939 Kilometer zurückgelegt; der Verbrauch betrug 377 Liter Diesel. Die Freiwillige Feuerwehr Bullenkuhlen zählt derzeit 44 Mitglieder, davon sind 27 aktiv. Das Durchschnittsalter ist leicht gesunken und liegt jetzt bei 44 Jahren.

Als Nachfolger von Mathias Gehrke-Kröger wurde Sven Steffens zum stellvertretenden Wehrführer gewählt. Gruppenführer ist nun Marco Hachmann. Rolf Semmelhack engagiert sich weiterhin als Schriftwart, Hartmut Klingebeil trägt als stellvertretender Jugendobmann Verantwortung.

Bürgermeister Willi Hachmann dankte am Schluss der Veranstaltung den Männern und Frauen der Wehr für ihre geleistete Arbeit. Damit er weiß, was die Stunde geschlagen hat, bekam er eine Armbanduhr geschenkt. Eine gleichwertige war ihm vor einiger Zeit gestohlen worden.

Ehrungen und Beförderungen

Höhepunkt der Jahreshauptversammlung der Bullenkuhlener Wehr waren die Ehrungen und Beförderungen langjähriger Brandbekämpfer. So erhielten  Sönke Goldhagen und Marco Hachmann für 20-jährige sowie Thies Kröger und Torben Mohr für zehnjährige Zugehörigkeit zur Wehr die Bandschnalle. Sven

Steffens wurde zum Löschmeister befördert, Gesa Glismann zur Hauptfeuerwehrfrau. In die Ehrenabteilung verabschiedet wurden Kurt-Werner Hauschildt und Hans-Friedrich Harbeck.

Der Reserveabteilung gehört jetzt Ernst-Hermann Schlüter an.
 

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