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Kölln-Reisiek : Wasserrohrbruch: Halle unbenutzbar

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

In der Mehrzweckhalle sind die Lichter ausgegangen. Die CDU plädiert nun dafür, die Sanitärbereiche zu sanieren.

shz.de von
erstellt am 24.Nov.2015 | 18:25 Uhr

Kölln-Reisiek | Es war ein Schock für Kölln-Reisieks Bürgermeisterin Karin Röder: Von heute auf morgen war die Mehrzweckhalle in ihrer Gemeinde nicht mehr nutzbar. „Die Wasserleitungen in der Herrendusche sind kaputt. Die hatten wohl schon längere Zeit getropft. Und dann ist die Feuchtigkeit in den Wänden hochgezogen.“

Dabei war die Halle erst im Vorjahr für rund 800000 Euro energetisch saniert worden. Aber die 30 Jahre alten Sanitärbereiche hatten die Kommunalpolitiker aus Kostengründen vorerst noch außen vor gelassen.

Ulrich Schley, Fraktionsvorsitzender der CDU in Kölln-Reisiek, hatte sich eigentlich gewünscht, die komplette Sanierung in einem Rutsch im Jahr 2016 durchzuführen. „Aber das war jetzt ein ganz normaler, altersbedingter Wasserrohrbruch.“ Schley plädiert dafür, dass die Gemeinde nicht mehr lange mit der Sanierung der Sanitärbereiche wartet. „Ich glaube nicht, dass es noch 2016 klappt. 2017 ist aber vielleicht Geld dafür da.“

 Mittlerweile sind die Löcher in den Wasserleitungen wieder gestopft, aber die Feuchtigkeit hat sich in den Umkleidekabinen und in den Gängen ausgebreitet. Trocknungsgeräte arbeiten auf Hochtouren – vor Januar wird die Sporthalle jedoch wohl nicht wieder benutzbar sein. Dabei ist in der eigentlichen Halle alles in Ordnung. Eine geplante Senioren-Weihnachtsfeier und eine Kinder-Weihnachtsfeier werden deshalb stattfinden. „Die Leute müssen nur durch die Schlemmerhalle in die Sporthalle gehen“, erklärt Bürgermeisterin Röder.

Auch die Punktespiele der Tischtennis-Mannschaft der Sportgemeinschaft Kölln-Reisiek werden auf eigenes Risiko weiterhin durchgeführt. Das Training der Volleyball-, Tischtennis- und Gymnastik-Gruppen hat der Verein dagegen in die Schulsporthalle verlegt. „Die Mannschaften müssen zusammenrücken“, sagte der Vereinsvorsitzende Sven Petersen. „Aber das kannten wir ja schon aus der Zeit der Hallen-Sanierung.“

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