Warten auf zwei Verhandlungen

Dem erst 18 Jahre alten Adrian Ghadimi droht nach der Roten Karte in der Vorwoche eine längere Sperre.
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Dem erst 18 Jahre alten Adrian Ghadimi droht nach der Roten Karte in der Vorwoche eine längere Sperre.

Landesliga: FC Elmshorn harrt der Entscheidungen des Sportgerichts

shz.de von
27. März 2015, 16:00 Uhr

Zwei Termine beim Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbandes hat der Landesligist FC Elmshorn noch offen: zum einen die Verhandlung über die Rote Karte gegen Adrian Ghadimi beim 2:1-Sieg über den SC Sperber vor einer Woche, zum anderen die über den vom Club eingereichten Protest gegen die Wertung des 1:7 beim SC Victoria II am 15. März. Entscheidungen sind in beiden Fällen noch nicht gefallen, sagte HFV-Sprecher Carsten Byernetzki gestern auf Anfrage dieser Zeitung. Er erklärte dies mit einer Überlastung des Gremiums, das normalerweise wöchentlich mittwochabends in der Geschäftsstelle des Verbandes an der Jenfelder Allee tagt.

Die Verhandlung im Fall Ghadimi sei auf kommenden Mittwoch terminiert. Schiedsrichter Leif Jischkowski hatte den 18-Jährigen vor Wochenfrist in der Schlussphase des Feldes verwiesen nachdem dieser mit Sperbers Mathias Bach aneinandergeraten war. Während FCE-Teammanager Rainer Klaar davon berichtete, beide Protagonisten hätten sich gegenseitig geschubst, hatte Jischkowski in seinem Bericht einen Faustschlag von Ghadimi notiert. Daher, so war Klaar von vornherein bewusst, würde der Youngster wohl kaum mit der einfachen Zehn-Tages-Sperre davonkommen.

Komplizierter ist der Protest des FCE II gegen die Wertung des Victoria-Spiels. Nach dem 1:7 monierte der FCE II den Einsatz von Torhüter Tobias Grubba (23). Dieser hatte am Freitag bereits für die Oberligaelf von Victoria gespielt. Zwischen beiden Partien lagen keine 48 Stunden, die nach Klaars Meinung als Pause vorgeschrieben sind.

Herausgekommen ist der Protest erst, als Vertreter der SV Blankenese sich vor einer Woche öffentlich über den Einsatz des Keepers und das vermeintliche Stillschweigen des FCE darüber mokierten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Elmshorner aber bereits reagiert. „Wir haben das nur bewusst unter der Decke gehalten und wollten ein Urteil abwarten“, sagte Klaar dazu. Auf dieses muss er nun warten.

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