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Klein Nordende : Von Eisvögeln, Dachsen und singenden Fischen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bürgermeisters Anekdoten: Launige Verabschiedung der Gemeindevertreter.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel und seine Frau Marianne hatten sich einiges einfallen lassen, um die ausgeschiedenen Gemeindevertreter und Ausschussmitglieder zu verabschieden. Schinckel hatte nicht nur für jeden einen Gutschein im Gepäck, sondern auch ein Geschenk und immer eine kleine Anekdote.

So berichtete er bei Jutta Dittmer, die lange im Sozialausschuss aktiv war, von ihrer Liebe zu Kuchen ohne Kanten, erzählte vom „Forschungsprojekt Gründungsdatum der Gemeinde Klein Nordende“ von Karl-Heinz Werner und nannte Renate Aue das „grüne Gewissen der Gemeinde“. Der Bürgermeister hatte die Lacher auf seiner Seite, als er an eine Umweltausschusssitzung erinnerte, in der in Anspielung an Aue die Worte gefallen sein sollen: „Lieber ein Haus im Grünen, als eine Grüne im Haus.“

Nicht nur die Ausschussmitglieder wurden in sehr persönlicher und launiger Form von Schinckel verabschiedet, sondern auch die ausgeschiedenen Gemeindevertreter.

Der passionierte Jäger Hans Mann hatte an seinem Geschenk eine Nachbildung eines Rehkopfes hängen. Jens Bubat, als passionierter Angler, bekam einen singenden Barsch, Hartwig Sievers eine flüssige Leckerei mit dem Namen „Eisvogel“, so lautet nämlich Sievers Spitzname bei den Boßlern. Der langjährige Sozialausschussvorsitzende Erich Wittern, von dem der Bürgermeister sagte: „Wir waren in den letzten zehn Jahren mehr gemeinsam zusammen, als mit unseren Ehefrauen“ wurde mit einer Schwarzwälder Wetterstation bedacht.

Harry Drews wiederum erfüllte Schinckel einen „Herzenswunsch“ und ernannte ihn zum „Ortsteilbürgermeister“. Peter Bartl, Spitzname der „Dachs“, erhielt natürlich ein entsprechendes Stofftier.

Bei allen ausgeschiedenen Ausschussmitgliedern und Gemeindevertretern bedankte sich der Klein Nordender Bürgermeister für das Engagement.

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