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Elmshorner Nachrichten

19. August 2017 | 08:10 Uhr

Elmshorn : Vom Laptop in die Sporthalle

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ein Projekt von Kinderschutzbund und EMTV bringt Kinder in Bewegung. Die Kooperation läuft dank Spenden bis Sommer 2015 weiter.

Elmshorn | Kinder in Bewegung bringen – das ist das Ziel eines Gemeinschaftsprojekts von Kinderschutzbund und EMTV. Seit November 2013 bieten sie Mädchen und Jungen die Möglichkeit, Sport zu treiben. Diese Förderung wäre nun eigentlich ausgelaufen. Doch Spenden machen es möglich, dass die Kooperation weiterläuft. „Das freut uns sehr. Das Projekt wird von unseren Kindern sehr gut angenommen“, sagte Elke-Maria Lutz bei der Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung mit dem EMTV. Diese läuft bis zum Sommer 2015. „Viele Kinder bewegen sich heute viel zu wenig. Sie sitzen lieber am Laptop oder spielen mit ihrem Smartphone. Es ist wichtig, dass wir diese Kinder zum Sport animieren“, betonte Lutz.

Mark Müller, Geschäftsführer des Sportvereins, erläuterte, dass die jährliche Unterstützung der Sparkasse Elmshorn dem EMTV dieses Engagement ermögliche. „Ein Teil des Zuschusses ist speziell für die Förderung von Kindern und Jugendlichen vorgesehen. Dieses Projekt passt perfekt. Wir sind froh, dass wir es Kindern so ermöglichen können, in Bewegung zu kommen“, sagte Müller. Doch nicht nur die Sparkassen-Gelder machen die Fortsetzung möglich. Auch die Laufgruppe der Firma Peter Kölln spendete 700 Euro und die Damen des Lions Club Audita sogar 1300 Euro.

Die Sportstunde, die jeden Dienstag in der Halle der Friedrich-Ebert-Schule angeboten wird, ist laut Elke-Maria Lutz bei den Kindern sehr beliebt. „Zunächst war das Projekt nur für Jungen gedacht. Ab sofort steht es auch Mädchen offen. Wir hatten sehr viele Anfragen.“ Betreut werden die Kinder von Lina Kunrath, die derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr beim EMTV leistet, und Merlin Bautz, einem ehrenamtlichen Helfer des Kinderschutzbundes.

Doch welche Sportarten sind eigentlich am beliebtesten? „Wir haben mit American Football angefangen. Das war den Jungs zu anstrengend. Inzwischen bieten wir der Gruppe sämtliche Ballsportarten an“, berichtet Mark Müller.

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erstellt am 05.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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