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Sanierung der Klaus-Groth-Promenade : Volles Haus bei Kollegiums-Sitzung

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Anlieger mit reichlich Klärungsbedarf nutzten die öffentliche Fragestunde. Einen klaren Beschluss gibt es noch nicht.

von
erstellt am 28.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Der Kollegiumssaal war am Donnerstagabend ungewöhnlich gut besucht: Zahlreiche Anwohner der Klaus-Groth-Promenade waren gekommen. Ihnen droht eine hohe Beteiligung an den Sanierungskosten ihrer Straße. Sie hatten daher Klärungsbedarf und nutzten dafür die öffentliche Fragestunde dafür.

„Ich weiß, dass Sie viele Fragen haben, aber es gibt derzeit keine Beschlusslage – dass etwas gemacht werden muss, da sind wir uns alle einig“, versuchte Bürgermeisterin Brigitte Fronzek (SPD) die aufgeladene Stimmung schon vor der ersten Frage zu entschärfen. „Es denkt keiner daran, Sie in den Ruin zu treiben“, fügte Fronzek hinzu. Doch einige der Anwohner wollten es sich trotzdem nicht nehmen lassen, vor dem Plenum zu sprechen.

So wollte eine Anwohnerin wissen, ob in ihrer Straße noch mehr Gewerbe geplant sei. Ein anderer Anwohner hatte den Vorschlag, die 30 Zone für Lkw in eine 5 Km/h-Zone umzuwandeln und erkundigte sich über die Möglichkeit dafür. Doch die Bürgermeisterin wollte darauf nicht so recht eingehen und vertröstete die Anlieger auf die Zukunft: „Wir werden alle Fragen beantworten und Sie alle rechtzeitig informieren“, so Fronzek. Sie verwies zudem darauf, dass der Betrag von 650 000 Euro an Kosten bisher nur grob geschätzt sei. Ein Großteil davon würden die gewerblichen Anlieger tragen. Als letzter Politiker meldete sich Andreas Hahn (CDU) zu Wort. Er machte den Anliegern der Klaus-Groth-Promenade Mut: „Der Sanierungsaufwand muss nicht sein. Ich halte ihn für überflüssig“, so Hahn. Die Messe sei noch nicht gelesen.

Andere Themen hatten da schon weniger Klärungsbedarf: Der Zuschussantrag des EMTV für die geplante Erneuerung des Sportzentrums am Koppeldamm wurde einstimmig von den Fraktionen durchgewunken. „Ein großer Sportverein hat es verdient, Unterstützung zu bekommen“, betonte Christian Saborowski (CDU) in seiner Wortmeldung. Für das 4,3 Millionen Euro-Projekt bekommt der Elmshorner Verein demnach 1 391 700 Euro von der Stadt, vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung. Der EMTV plant, wie berichtet, die Erneuerung seines Sportzentrums inklusive der Sanierung und Erweiterung des Bewegungszentrums „Vie Vitale“. Auch der Neubau der Sporthalle ist bei dem Projekt inbegriffen.

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