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Elmshorner Nachrichten

17. August 2017 | 15:47 Uhr

„Volle Hütte“ in Klein Nordende

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

320 Bürger kamen zum Neujahrsempfang in die Bürgermeister-Hell-Halle / Gemeinde wächst auf 3233 Einwohner

Die Stühle um die vielen Tische in der Bürgermeister-Hell-Halle waren bereits früh besetzt; auch um die Stehtische am Hallenrand drängten sich die Besucher schon vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltung; und immer mehr Bürger strömten herbei: 320 waren es schließlich, die am Neujahrsempfang in Klein Nordende teilnahmen.

Der Vorsitzende des Kultur- und Sportausschusses, Andreas Kamin, hieß alle Teilnehmer willkommen und begrüßte als Gäste speziell Ute Ehmke, Bürgermeisterin von Groß Nordende, sowie den Kreistagsabgeordneten Burghard Schalhorn (KWGP) und den Stellvertretenden Bürgermeister der Partnergemeinde Zempin, Hans Schütt. Er wies auf zahlreiche, liebevoll gestaltete Stellwände hin, die das Gemeindeleben in Klein Nordende widerspiegelten – die Schulen, die Jugendfeuerwehr, die Jugendarbeit, Kindergarten und Kirchengemeinde Bugenhagen und das neue Bürgerforum. Eine ausführliche Fotosammlung zeigte Bilder von Aktivitäten in der Gemeinde aus dem vergangenen Jahr. Kamin informierte darüber, dass Klein Nordende im Jahr 2013 um 34 auf 3233 Einwohner gewachsen sei und von Menschen aus insgesamt 22 Nationen bewohnt werde.

Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel freute sich in seiner Neujahrsansprache über die „volle Hütte“ und verzichtete entgegen der bisherigen Gepflogenheit auf Informationen aus der großen Politik und dem Weltgeschehen. Er informierte anhand der Arbeit in den sieben Ausschüssen der Gemeinde detailliert über Erreichtes und Geplantes, aber auch über Schwierigkeiten und Probleme.

Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Bautätigkeit in Klein Nordende, die von einem moderaten Wachstum geprägt sei. Aus dem Bauprojekt „Auenland“ heraus ist es zur Gründung des „Bürgerforums“ gekommen, das Schinckel ausdrücklich als Bereicherung des Gemeindelebens begrüßte. Er wies auch auf die Auftaktveranstaltung am 15. Februar hin und warb für eine Beteiligung daran. Weitere Themen des Bürgermeisters: das schnelle Internet in der Gemeinde etwa, der Naturpfad Liether Moor, der Zustand von Straßen und Wegen und die Finanzsituation von Klein Nordende. Schinckel unterstrich, dass es keine Steuererhöhungen geben werde, dass man aber über eine Anhebung der Abwassergebühr, die seit zwanzig Jahren unverändert sei, nachdenken müsse.

Nach der Neujahrsansprache ließen sich die Teilnehmer die Schmalzbrote schmecken, die bei dieser Veranstaltung traditionell gereicht werden, nahmen in den Gesprächen an den Tischen und in kleinen Stehrunden die angesprochenen Themen auf, vertieften sie und klönten natürlich auch darüber, warum man in Klein Nordende so gut lebt.

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erstellt am 15.Jan.2014 | 09:27 Uhr

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