Elmshorns Kinder- und Jugendbeirat : Visionen für den Jugendtreffpunkt im Steindammpark

Der Kinder- und Jugendbeirat  will gemeinsam mit dem Team der Jugendpflege den neuen Treffpunkt im Steindammpark noch attraktiver und auch noch bekannter machen.
Der Kinder- und Jugendbeirat will gemeinsam mit dem Team der Jugendpflege den neuen Treffpunkt im Steindammpark noch attraktiver und auch noch bekannter machen.

Der Treffpunkt soll ausgebaut, das Angebot erweitert werden. Zwei Container wünscht sich der Jugendbeirat.

shz.de von
28. Juni 2018, 12:00 Uhr

Elmshorn | Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen, wetterte einst SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Das sehen die Mitstreiter im Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Elmshorn ganz anders. Die haben Visionen – und zwar ganz konkrete. Der neue Jugendtreffpunkt im Steindammpark soll weiter ausgebaut, das Angebot erweitert werden. „Wir wünschen uns zwei Container, die wir übereinander stellen können“, sagt Jarne Sek. Damit nicht genug an Visionen: Der Jugendbeirat möchte den Treffpunkt ganzjährig öffnen, könnte sich sogar den Bau eines festen Gebäudes vorstellen. Diesen Wunsch haben gleich mehrere Jugendliche geäußert. Hier im Steindammpark soll ein neuer Kommunikationspunkt der offenen Jugendarbeit entstehen. Die Idee für den Treffpunkt kam aus Reihen des Kinder- und Jugendbeirats. „Der Standort ist ideal“, betont Sek.

Bisher ein Provisorium

Seit Anfang April steht ein Bauwagen im Steindammpark, direkt neben dem Basketballfeld und dem Kinderspielplatz. Ein Provisorium. Denn noch ist der Jugendtreff eine Art Versuchsballon. Der darf zunächst bis Oktober „fliegen“. Dann wird Bilanz gezogen. Dann wird die Politik entscheiden ob und wie es mit der Einrichtung im Steindammpark weitergeht.

Mittwochs bis freitags von 16 bis 20 Uhr ist der Bauwagen geöffnet, vor allem für die Spielausgabe. Donnerstags wird gegrillt. In Eigenregie organisiert. Das Team von der Stadtjugendpflege ist mit Katy Baum und Melvin Schröder vor Ort. Die Anzahl der Jugendlichen, die den Treffpunkt nutzen, schwanke noch. „Das Bauwagen-Angebot ist noch nicht bekannt genug“, sagt Jugendbeiratsmitglied Grete von Wolff. Das soll sich ändern. Am Zaun des Basketballfeldes hängt jetzt weithin sichtbar ein großes Banner – natürlich mit den Zukunftsvisionen der Jugendvertretung. Die möchte auch jetzt schon die Attraktivität des Bauwagens erhöhen – etwa mit einer Wlan-Verbindung. Gespräche mit den Stadtwerken laufen bereits.

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