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Elmshorner Nordakademie : Vier Millionen Euro für die Zukunft

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Elmshorner Hochschule Nordakademie baut den Standort an der Köllner Chaussee für vier Millionen Euro aus. Das neue Mehrzweckgebäude wird eine Fläche von 1500 Quadratmeter haben.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Die Elmshorner Hochschule Nordakademie investiert vier Millionen Euro in Gebäude, um in allen Fachbereichen mehr Platz für die Lehre und Forschung zu schaffen. Geplant sind ein vierstöckiges Gebäude mit Studentenwohnheim und Seminarräumen und ein weiteres dreistöckiges Haus mit einer Modellfabrik. Finanziert wird das Vorhaben aus Mitteln des Hochschulpakts, mit dem Bund und Länder zusätzliche Studienplätze schaffen.

Erst im Herbst 2010 bezog die Nordakademie einen 1500 Quadratmeter großen Neubau auf dem Campus. 2,4 Millionen Euro kostete das Mehrzweckgebäude, das im Dachgeschoss auch eine moderne Mensa beherbergt. Nun der nächste Coup an der Köllner Chaussee. Zwei neue Einheiten entstehen. Dazu müssen die restlichen Bauten der ehemaligen dort ansässigen Landwirtschaftsschule weichen. Baubeginn soll im Frühjahr 2014 sein. Die Gebäude sollen möglichst Anfang 2015 in Betrieb genommen werden. Im vierstöckigen 2300 Quadratmeter großen Bauvorhaben wird Wohnraum für Studierende mit 40 Einheiten entstehen. Mit dem bereits vorhandenen Studentenwohnheim bietet die Nordakademie nach geplanter Fertigstellung Anfang 2015 dann 80 Studierenden Wohnmöglichkeiten direkt auf dem Campus. „Bezahlbare Studentenzimmer“, so Hochschulpräsident Prof. Plate, „werden dazu beitragen, die Attraktivität des Hochschulstandortes Elmshorn noch weiter zu stärken.“ In der ersten und zweiten Etage des Neubaus werden das Rechenzentrum sowie IT-Räume untergebracht, die den Studierenden rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Der zweite Neubau ist 575 Quadratmeter groß. Dort wird eine Modellfabrik untergebracht. Studierende der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Angewandte Informatik können dort Experimente an modernen Fertigungseinrichtungen durchführen. Im Vordergrund der Ausstattung stehen zukunftsweisende „Smarte Technologien“. „Vom Wareneingang bis zum fertigen Produkt können die Studenten mit modernsten Maschinen und Systemen ihre Ideen auf Bedienbarkeit und Verknüpfung in realer Umgebung simulieren“, sagt Plate.

Die Neubauten werden in Elmshorn auch neue Stellen schaffen. So plant die Hochschule für das kommende Jahr bis zu vier neue Professorenposten sowie bis zu fünf weitere Arbeitsplätze für wissenschaftliche Mitarbeiter zu schaffen.

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