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Stadtgärten Elmshorn : Vieles neu macht der Mai

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Wie in jedem Jahr sorgen die Gärtner vom städtischen Betriebshof dafür, dass das Grün in der Stadt verjüngt wird, neue Bäume und Sträucher gesetzt werden und Ersatz für die im Herbst von den Stürmen oder Krankheiten gefällten Pflanzen geschaffen wird.

Elmshorn | Sie sorgen immer mal wieder für Schlagzeilen, wenn große, aber kranke Bäume in der Stadt gefällt werden müssen. Doch das ist nicht die Hauptaufgabe der Gärtner vom städtischen Betriebshof. So sind sie jetzt – wie in jedem Frühjahr – dabei, das Grün in der Stadt zu verjüngen, neue Bäume und Sträucher zu setzen und Ersatz für die im Herbst von den Stürmen oder Krankheiten gefällten Pflanzen zu schaffen. Mehrere Tausend Euro gibt die Stadt dafür alljährlich aus.

Einiges ist bereits vollbracht. So mussten am Gehweg vom Mühlendamm in den Steindammpark Ende 2013 zahlreiche hohe, vom Sturm gebeutelte Tannen (Douglasie) gefällt werden, weil sie nicht mehr standsicher waren. Jetzt stehen dort neue Bäume: Ein Wildapfel, eine Weide, eine Kirsche und vier Amberbäume. „Sie haben eine schöne, rötliche Herbstfärbung“, so Thomas Miller, der als Landschaftsgärtnermeister im Flächenmanagement für die Grünplanung zuständig ist. An dem Weg sind außerdem Sträucher wie Flieder, Pfaffenhütchen, Felsenbirne, Hartriegel, Zierapfel und als Frühblüher Scheinhasel gepflanzt worden. Sie sind schon in etwa 1,50 Meter hoch. Die Wand des angrenzenden Gewerbebetriebs soll nach und nach eine gesetzte Reihe von Holunder verdecken.

Bäume, die von den Stadtgärtnern gepflanzt werden, haben zumeist einen Stammdurchmesser von 18 bis 20 Zentimetern und sind – je nach Art – bereits vier bis fünf Meter hoch. Die Preise für die Bäume variieren auch je nach Art. Im Durchschnitt muss die Stadt pro Pflanze etwa 200 Euro investieren. Den an der Hamburger Straße umgekippten Ahorn ersetzt jetzt eine Buche mit rotem Laub, für die abgeholzten Pappeln am Spielplatz Elbingerstraße wurden Vogelbeere, Buche, Walnuss und Esskastanie gesetzt und mit Sträuchern wie Felsenbirne, Hartriegel und rotblättriger Haselnuss unterpflanzt. Auch die sich selbst ausgesäten Ahornsträucher, die an der Hamburger Straße weggeschnitten wurden, ersetzten jetzt die Stadtgärtner mit zum größten Teil heimischen Sträuchern, lediglich die Zaubernuss als „Hingucker“ ist als „Fremdpflanze“ mit von der Partie.

„Das ist gut angekommen. Da haben sich die Leute gefreut und sogar bei uns angerufen“, sagt Rathausmitarbeiter Miller zu den „Aufforstungsprojekten“ beim Spielplatz an der Elbinger Straße sowie an der Hamburger Straße. Bereits neu gepflanzt ist zum Beispiel auch am Ginsterweg eine Linde.

Die Ersatzpflanzungen in der Lornsenstraße, Sibirien und Luise-Schenk-Weg sollen im Herbst genauso folgen wie die Erneuerung einer Kastanie an der Hamburger Straße und einer Linde in der Gerberstraße. Ersatz für die Pappeln am Krückauufer der Innenstadt gibt es erst später. Hier soll die Planung und Umgestaltung des Sanierungsgebiets abgewartet werden. „Wir wollen neue Sachen ausprobieren und sehen, wie sich das entwickelt und wie das von den Elmshornern aufgenommen wird“, sagt Landschaftsgärtnermeister Miller zur jetzt anstehenden Sommerbepflanzung in der Stadt. So sollen auf dem Beet am Krückauufer „Achter de Kö“ Salvien, Dahlien, Gaura (Prachtkerze) und Pennisetum (Lampenputzergräser) gepflanzt werden. Dahlien wird es auch wieder bei der Weißen Villa und Geranien am Platz zwischen Rathaus und Königstraße geben.

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erstellt am 20.Mai.2014 | 15:30 Uhr

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