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Elmshorner Nachrichten

23. Oktober 2017 | 14:02 Uhr

Elmshorn : Vertrag für die nächste Generation

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eine Vereinbarung zwischen der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule und der Arbeitsagentur legt Zusammenarbeit nun verbindlich fest.

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Sie sorgen gemeinsam dafür, dass Jugendliche nach der Schulzeit gute Chancen beim Einstieg in den Job bekommen: Die Elmshorner Anne-Frank-Gemeinschaftsschule und die Agentur für Arbeit Elmshorn haben gestern einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. In dem Papier fixieren Schule und Behörde die schon lange gut funktionierende Partnerschaft schriftlich.

„Es ist ein wichtiger Schritt. Was bereits einvernehmlich läuft, ist jetzt verbindlich festgehalten“, sagt Maren Schramm, Leiterin der Schule am Binsenweg. Sie weist darauf hin, dass ihre Einrichtung bereits fast 20 Jahre mit Robert Wittenhagen, Berufsberater bei der Elmshorner Arbeitsagentur, zusammenarbeitet. Der Experte kommt in die Schule und berät die Schüler. „Die Berufsorientierung beginnt bereits in Klasse acht“, sagt Robert Wittenhagen.

Im Vertrag ist schriftlich festgelegt, dass der erfahrene Experte Sprechtage anbietet, Eltern informiert, mit den Schülern das Berufsinformationszentrum (BIZ) am Bauerweg besucht und Hilfestellung bei Bewerbungen gibt. Auch Betriebsbesuche und Praktika spielen eine Rolle.

Ihm steht Christiane Höhne zur Seite. Die Lehrerin ist Koordinatorin für die Berufsorientierung an der Schule. „Individuelle und ausführliche Beratung ist wichtig. Oft wissen die Jugendlichen noch nicht, was sie später beruflich machen wollen, was für Möglichkeiten es gibt und was für sie realistisch ist“, sagt Christiane Höhne. Wichtig sei auch die Antwort auf die Frage: „Gehe ich weiter zur Schule und strebe einen höheren Abschluss an, oder beginne ich gleich mit einer Ausbildung?“.

Für Jugendliche mit Haupt- und Realschulabschluss stehen die Chancen zurzeit nicht schlecht, weiß Uwe Schäfer, Teamleiter Berufsberatung bei der Elmshorner Agentur für Arbeit. „Besonders in den Bereichen Service und Einzelhandel ist Bedarf. Dabei sollten Bewerber auch Angebote aus der Großstadt Hamburg in Betracht ziehen. Dort gibt es Bedarf“, so Schäfer. Bei den männlichen Schulabgängern stehen zurzeit Berufe im Kfz-Bereich hoch im Kurs. Bürojobs sind bei den Mädchen gefragt. Schulleiterin Maren Schramm: „Gemeinsam mit der Arbeitsagentur wollen wir den Jugendlichen helfen ihren Weg zu finden“.

Die Anne-Frank-Schule ist nach der Boje-C-Steffen Gemeinschaftsschule am Koppeldamm die zweite Elmshorner Schule, die einen Kooperationsvertrag mit der Agentur abgeschlossen hat. Kreisweit sind es bisher sechs Schulen.

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