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Millioneninvestition : Unternehmer Jörn Kerkamm baut neuen Firmensitz in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

An der Werner-von-Siemens-Straße entsteht auf einem 7000 Quadratmeter großen Grundstück ein neuer Firmensitz für das Unternehmen Kerkamm Feuerwehr Sicherheit Technik GmbH – Weltreisemobile.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Elmshorn | Einmal um die ganze Welt. Diesen Lebenstraum hat sich der Elmshorner Jörn Kerkamm schon erfüllt. Fast zwei Jahre war er mit dem Weltreisemobil unterwegs. Jetzt erfüllt sich der Elmshorner Unternehmer seinen zweiten Lebenstraum. An der Werner-von-Siemens-Straße entsteht auf einem 7000 Quadratmeter großen Grundstück ein neuer Firmensitz für das Unternehmen Kerkamm Feuerwehr Sicherheit Technik GmbH – Weltreisemobile. Das Kerngeschäft wird dort der Bau und Vertrieb von Weltreisemobilen sein. „Im März 2018 wollen wir fertig sein“, sagt der 68 Jahre alte Geschäftsführer. Die Investition in den neuen Standort liegt im siebenstelligen Bereich. Fünf neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Bisher sind elf Mitarbeiter in der Firma beschäftigt, die ihren Sitz in der Daimlerstraße hat. „Die Tischlerei wird auch in der Daimlerstraße bleiben“, betont Kerkamm.

Weltreisemobile: Die hatte Kerkamm früher in seinem Unternehmen an der Hamburger Straße auch schon verkauft. Und nachdem er dieses Geschäft 2013 an seinen Nachfolger Sven Stade übergeben hatte, wollte er beruflich kürzer treten – eigentlich. Nun startet er noch einmal voll durch. „Wir bauen die Weltreisemobile jetzt ganz individuell nach den Wünschen unserer Kunden selbst“, sagt der Elmshorner. Das Geschäft brummt, die Nachfrage nach den Fahrzeugen aus Elmshorn ist groß. „Am jetzigen Standort platzen wir aus allen Nähten“, sagt der Geschäftsführer. Er expandiert. Das neue Betriebsgelände ist auf weiteres Wachstum ausgelegt. „In Europa zählen wir zu den Top 3 der Branche“, sagt Kerkamm selbstbewusst. Kunden weltweit schätzen das Know How aus Elmshorn. Zuletzt hatte das Unternehmen zwei Weltreisemobile über Bremerhaven nach Südamerika verschifft. Preislich liegen die Spezialanfertigungen bei 300.000 bis 500.000 Euro. Die Aufbauten werden auf ein Lkw-Fahrgestell montiert. „Ein Lkw-Chassis ist auf eine Million Kilometer ausgelegt“, macht Kerkamm den Unterschied zu den „normalen“ Caravans deutlich, die in der Regel auf 200  000 Kilometer konzipiert sind.

Hochwertige Materialien, funktionale Ausstattung ohne überflüssigen Schnickschnack: Darauf legen die Elmshorner wert, wenn sie ihre Weltreisemobile bauen. Und ein Teil des Erfolgs fußt auch auf den individuellen Erfahrungen, die der Geschäftsführer bei seiner Umrundung der Welt gemacht hat. „Ich bin kein Theoretiker. Ich weiß ganz genau, worauf es ankommt, wenn man wirklich unterwegs ist.“

Das Unternehmen Kerkamm gibt es seit 1896 in Elmshorn. Jörn Kerkamm hatte auch – sehr gute Lockangebote – aus anderen Städten und Gemeinden. Am Ende hat er sich für „sein Elmshorn“ entschieden. Das Grundstück in der Werner-von-Siemens-Straße – direkt an der A23 – sei ideal.

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